Asien In 20 Fotos um die Welt Kambodscha

In 20 Fotos um die Welt: Kambodscha

Angkor Wat - Kambodscha

Bei Kambodscha denkt man zuallererst an Angkor Wat – Touristen pilgern in Scharen zu der riesigen Tempelanlage. Viele kommen nur deswegen für ein paar Tage, ohne sonst etwas vom Land zu sehen.

Der zweite Gedanke gilt oft der Schreckensherrschaft der Roten Khmer, die ihre langen Schatten bis in die heutige Zeit wirft– davon zeugen u.a. das Gefängnis Tuol Sleng und die Killing Fields. Schätzungen zufolge sind rund 2,2 Millionen Menschen in dieser Zeit umgekommen. Kaum eine Familie, die nicht darunter gelitten hat oder noch heute leidet.

Doch Kambodscha hat noch viele andere Gesichter. Die Schönheit des Landes, die Freundlichkeit der Menschen, Natur, Kultur und nicht zuletzt die herrlichen Strände – Kambodscha hat einiges zu bieten.

Komm mit auf eine kleine Reise durch Kambodscha…


 

#01 Angkor Wat

Die Tempel von Angkor gehören zu den beeindruckendsten Bauwerken der Welt. Sie wurden 1992 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Die Anlage war das Zentrum der Khmer, deren Reich vom 9. bis 15. Jahrhundert bestand. Nach dem Ende des Bürgerkries in Kambodscha hat sich der Tempel zum größten Besuchermagneten des Landes entwickelt.

Angkor Wat - Kambodscha

#02 Reliefs in Angkor Wat

Augen auf für die vielen Details! Kunstvolle Reliefs zieren die Tempelanlage von Angkor Wat. Schau Dir die Figuren mal genauer an: Figuren, die auf Lotus Blumen tanzen oder fliegen, werden als Apsara – die himmlische Nymphe – bezeichnet. Aufrecht stehende Figuren heißen Devatas, oft halten sie Lotus Blumen in den Händen.

Details in Angkor Wat

 #03 Ta Prohm

Der Ta Prohm Tempel ist unverwechselbar: Er ist bekannt aus dem Lara Croft Film „Tomb Raider“, riesige Baumwurzeln, haben die Tempelanlagen im Würgegriff. Der Dschungel scheint sich die Reste der Zivilisation einverleiben zu wollen.

Ta Prohm / Angkor Wat

#04 Bayon

Das geheimnisvolle Lächeln von Angkor: Der Bayon Tempel ist vor allem berühmt wegen seiner Türme mit meterhohen, aus Stein gemeißelten Gesichtern. Rund 200 davon gibt es!

Man nimmt an, dass die vier Gesichter auf jedem der Türme das Antlitz von König Jayavarman VII darstellen und zeigen soll, dass der König allgegenwärtig ist. Die Gesichter schauen in die vier Himmelsrichtungen und sollen die vier Arten des Lächelns symbolisieren – charmant, traurig, froh und schön.

Bayon / Angkor Wat

#05 Schnorcheltrip Sihanoukville

Wem Sihanoukville zu touristisch und überlaufen ist, der sollte einen Schnorcheltrip buchen. Mit dem Boot zu abgelegenen Stränden…

Schnorcheltrip in Sihanoukville

#06 Crusoe Island

… hier kommt Robinson Crusoe Feeling auf.

Crusoe Island / Sihanoukville

#07 Sihanoukville

Sihanoukville ist eine Backpacker Hochburg. Am Strand reiht sich eine Bar an die andere. Es gibt fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte. Hier kann man alles mögliche kaufen oder sich direkt vor Ort massieren lassen – teilweise wird man im Minutentakt angesprochen. In den Backpacker Kneipen trifft sich die Party-Gemeinde.

Nachtleben am Strand von Sihanoukville

#08 Sonnenuntergang Sihanoukville

Dagegen ist der Sonnenuntergang in Sihanoukville deutlich friedlicher…

Sonnenuntergang in Sihanoukville

#09 Homestay in Chambok

Das Eco-Village Chambok ist eine Gemeinschaft von 9 ländlichen Dörfern in Südwest-Kambodscha, ca. 2 Stunden von Phnom Phen entfernt in Richtung Sihanoukville. Hier kann man ursprüngliches Dorfleben und die Umgebung mit Reisfeldern, Wasserfällen und tropischen Wäldern erleben. Seit 2002 gibt es hier ein Ökotourismus-Projekt, das zusätzliches Einkommen für die lokalen Familen ermöglicht. Es gibt ein Besucherzentrum, wo die Frauen des Dorfes ein Restaurant führen und eine Jugendtanzgruppe abends traditionelle Khmer-Tänze aufführen. Übernachten kann man in zahlreichen Homestays in den traditionellen Stelzenhäusern. Darunter tummeln sich Kühe, Schweine und Hühner.

Homestay in Chambok

#10 Dorfleben

In Chambok kann man das Dorfleben beobachten, das Leben scheint langsamer abzulaufen. Und alles spielt sich auf der Straße ab.

Dorfleben in Chambok

#11 Eine Fahrt mit dem Ochsenkarren

In den ländlichen Gegenden Kambodschas sind Ochsenkarren ein häufiges Transportmittel. Sie helfen Bauern, das Feld zu pflügen oder schwere Lasten zum Markt zu bringen. In Chambok werden damit auch Touristen transportiert, gemächlich geht es mit dem Ochsenkarren durchs Dorf.

Fahrt mit dem Ochsenkarren in Chambok

#12 Phnom Phen – Royal Palace

Der Königspalast mit der Silberpagode zählen zu den größten Attraktionen Phnom Penhs. Die kambodschanische Königsfamilie lebt im Palast, daher sind nur bestimmte Bereiche zugänglich. Mit seinen markanten Golddächern, erinnert der Königspalast an den Grand Palace in Bangkok. In der Silberpagode solltest Du unbedingt auf den Boden schauen: Die Fließen aus Silber geben der Pagode ihren Namen.

Royal Palace in Phnom Phen

#13 Phnom Phen – Mekong River Promenade

Spätestens am Abend scheint sich halb Phnom Penh an der Promenade zu treffen und am Mekong entlang zu flanieren und sich auf einen Plausch zu treffen.

Promenade entlang des Mekongs in Phnom Phen

#14 Bootsfahrten auf dem Mekong in Phnom Penh

Wer sich die Stadt vom Fluß aus anschauen will, kann eine Bootsfahrt auf dem Mekong unternehmen. Das Ganze gibt es auch als Dinner Cruise mit Sunset Cocktail.

Auf dem Mekong - Phnom Phen

#15 Tuol Sleng

Von den dunklen Zeiten unter den Roten Khmer zeugt das Tuol Sleng Gefängnis in Phnom Penh. Früher war das Gebäude eine Schule, im Khmer Regime wurde es zu einem Gefängnis, in dem systematisch gefoltert wurde. Heute erinnert es als Völkermordmuseum an die Greueltaten unter Pol Pot.

Tuol Sleng

#16 Killing Fields

Mehr als 300 Stätten in Kambodscha werden als Killing Fields bezeichnet. Hier verübten die Roten Khmer Massenmord am eigenen Volk. Choeung Ek, in der Nähe der Hauptstadt Phnom Penh, ist eine der bedeutendsten Gedenkstätten der Killing Fields. Mehr als 17.000 Menschen wurden hier umgebracht. An den Massengräbern haben Besucher bunte Glücksarmbänder als Zeichen der Trauer und Anteilnahme hinterlassen.

Killing Fields

#17 Bamboo Bridge – die Bambusbrücke von Kampong Cham

Die verschlafene Kolonialstadt Kampong Cham liegt ebenfalls am Ufer des Mekong. Jedes Jahr auf’s Neue wird die Bambusbrücke zu der im Fluß gelegenen Insel Koh Paen von Hand errichtet. Begonnen wird auf beiden Seiten, so lange die Bambusbrücke noch nicht fertig ist, wird ein Stück per Fähre zurück gelegt. Sogar mit LKWs wird die Brücke befahren! Super ist eine Fahrradtour über die Brücke. Ein ganz schön wackliges Gefühl, kann ich Dir sagen! Mit dem Rad lassen sich auch die Dörfer auf Koh Paen bestens erkunden.

Bamboo Bridge in Kampong Cham

#18 Mekong Kampong Cham

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang endet unser Fahrradausflug nach Koh Paen – mit der letzten Fähre setzen wir das letzte Stück von der halbfertigen Bambusbrücke zum Flussufer über. Im Licht der untergehenden Sonne breiten Fischer ihre Netze im Mekong aus.

Fischer auf dem Mekong bei Kampong Cham

#19 Streetfood

In Kambodscha solltest Du unbedingt Streetfood probieren. Manches Essen ist recht exotisch, Frosch am Spieß zum Beispiel. Oder wie hier im Bild Berge von gebratenen Taranteln.

Straßenstand - unterwegs in Kambodscha

#20 Gebratene Taranteln

Die Taranteln bekommt man allerdings auch appetitlich angerichtet. Beispielsweise im Friends Restaurant in Phnom Penh. Seit 1994 bildet das soziale Projekt Straßenkinder im Restaurantbetrieb aus. Und hier habe ich auch mal an einem Tarantelbeinchen geknabbert…

Frittierte Tarantel

Warst Du schon mal in Kambodscha? Was waren Deine Highlights? Du hast besondere Tipps? Ab damit in die Kommentare!

Sightseeing-Touren und Aktivitäten in Kambodscha


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(1.066 mal gelesen)

7 Kommentare

  • Hi Marion,
    richtig gelungener Artikel und super Überblick über Kambodscha. Wir waren ja leider nur ein paar Tage dort und es ging sich nur Siem Reap und Battambang aus. Ich weiß aber, dass ich unbedingt wieder mal hin möchte. Haben uns in Battambang die Killing caves angesehen und waren auch mit dem Rad unterwegs durch die Dörfer. Ich find die Landschaft auch atemberaubend schön. Lese gerade das Buch ‚First they killed my father – a daughter of Cambodia remembers‘ von Loung Ung. Falls du noch mehr Info zu der Pol Pot Zeit haben möchtest so wie ich, sehr sehr empfehlenswert und sehr berührend aus der Kinderperspektive geschrieben.

    • Hallo Melanie,
      ich könnte mir auch definitiv vorstellen, nochmal länger durch Kambodscha zu reisen. Gerade auch das einfache Leben auf dem Land fand ich nach dem Gewusel in Ho-Chi-Minh-City schön, z.B. bei unserem Homestay in Chambok. Danke für die Buch-Tipps, die werde ich mir auf jeden Fall mal anschauen.
      Liebe Grüße,
      Marion

  • Wow, richtig tolle Bilder. Besonders schön finde ich Nummer 19 mit den Fischern. Beim letzten Bild bekam ich eine kleine Gänsehaut. Aber die Taranteln hast du doch nicht wirklich gegessen, oder doch?

    Liebe Grüße

    • Hallo Wibke,
      danke, schön dass Dir die Fotos gefallen 🙂 Die Taranteln haben wir uns in der Reisegruppe gemeinsam geteilt, so dass jeder, der wollte mal probieren konnte. Und ein Beinchen habe ich auch geknabbert. War gar nicht mal schlecht, so ein bißchen wie Beef Jerky. Aber den Körper fand ich dann doch zu abschreckend…
      Liebe Grüße, Marion

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