Spanien

Lanzarote – Insel aus Feuer: 8 Reiseblogger geben Tipps für die Kanaren-Insel

Lanzarote: Berglandschaft

In wenigen Tagen schon ist es so weit: Ich entfliehe dem deutschen Winter und hoffe auf ein paar wärmende Sonnenstrahlen. Mein Ziel: Die kanarische Insel Lanzarote. Eine Woche werde ich dort verbringen. Und ich freue mich schon riesig darauf, die Sehenswürdigkeiten der Insel zu erleben, die faszinierende Vulkanlandschaft zu entdecken, wandern zu gehen, an Lanzarotes Stränden ins Meer zu hüpfen (hoffentlich ist es nicht allzu kalt!) oder einfach dazusitzen und auf den blauen Atlantik zu schauen. Um mich auf meinen Urlaub auf Lanzarote einzustimmen, habe ich andere Reiseblogger nach ihren Tipps für Lanzarote gefragt.

Welche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten sollte man auf der Kanaren-Insel nicht verpassen? Wo lässt es sich auf Lanzarote am besten wandern? Wo sind die schönsten Strände? Was sollte man unbedingt gesehen haben?

Vielen Dank für die vielen schönen Tipps und Empfehlungen!

Die Vorfreude steigt und ich kann es kaum abwarten die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren… Auf Facebook und Instagram kannst Du mich übrigens virtuell nach Lanzarote begleiten. Schau doch mal vorbei!

8 Reiseblogger geben Tipps für den perfekten Lanzarote Urlaub

Lanzarote Tipp #01: Feuerberge, Fischerdörfer, Felsküste

von Christine und Ronny von Cache’n’Travel

Wir haben Lanzarote auf einer Route um die kanarischen Inseln mit dem Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 4“ im März angesteuert. Die Temperaturen waren bereits sehr angenehm, nicht zu heiß, nicht zu kalt – genau richtig, um dem kalten deutschen Winter zu entfliehen. Nachdem die „Mein Schiff 4“ bereits am Vorabend im Hafen von Arrecife anlegte, organisierten wir uns vor Ort einen Mietwagen für eine Inselerkundung. Ein Taxi hätte es zur Not zwar auch getan, aber mit einem eigenen Mietwagen ist man deutlich unabhängiger.

Nationalpark Timanfaya

Die Vulkanlandschaft ist schon eine Besonderheit der Insel und so darf natürlich auf einer Tour durch Lanzarote ein Besuch des Parque Nacional de Timanfaya samt Busfahrt durch die Feuerberge und Lavafelder nicht fehlen. Die riesigen Lava- und Aschefelder gleichen einer Mondlandschaft und wer’s mag, kann einen Ritt auf einem Kamel machen.
Feuerberge und Lava auf Lanzarote

Lanzarotes spektakuläre Felsenküste

Weiter ging es nach El Golfo an die tosende Atlantikküste, für einen kleinen Mittagssnack in dem beschaulichen Fischerdorf. Die weißen Häuser von El Golfo bilden einen schönen Kontrast zur erstarrten, schwarzen Lavalandlandschaft, während die Wellen des Ozeans den Strand hinauf rollen. Die Grüne Lagune, gefärbt durch Algen etwas außerhalb des Dorfes, haben wir auch kurz besichtigt, aber wirklich beeindruckend war ein Abstecher zu den Los Hervideros. In den Höhlen an der Küste brechen die mächtigen Atlantikwellen an der schroffen Felsenküste aus Vulkangestein.
Lanzarote: Wilde Küste

Die Insel hat uns sehr gut gefallen und sie unterscheidet sich mit den Lavafeldern landschaftlich schon sehr von den anderen Kanareninseln, die wir kennen. Wir haben nur einen kleinen Eindruck von Lanzarote bekommen, aber werden bestimmt nochmal dorthin zurückkehren.

 

Über Cache’n’Travel:
„Geocaching … all around the world“ ist unser Motto und so schreiben wir über Reisen, gewürzt mit einer Prise Geocaching. Die weltweite Dosensuche bringt uns immer wieder zu interessanten Orten und an diesen Erlebnissen möchten wir unsere Leser teilhaben lassen.

 

Lanzarote Tipp #02: Paragliding

von Barbara von Barbaralicious

2016 habe ich drei Wochen auf Lanzarote verbracht. Als fleißige digitale Nomadin war ich den Großteil der Zeit am Arbeiten und habe die schönen Seiten der Insel daher fast nur „im Vorbeifahren“ erlebt. Aber mein absolutes Highlight und auch ein besonderes Erlebnis meiner Reisen ingesamt war das Paragliden! Ich habe im Norden der Insel zum ersten Mal die Perspektive gewechselt und mich von den unzähligen Seilen sowie dem riesigen Schirm in die Lüfte heben lassen.

Barbara in Lanzarote

Treffpunkt war in der Nähe von Órzola an einem einsamen Strand. Mit dem Schirm, der in einer Art Rucksack verstaut war, liefen wir den angrenzenden Berg hinauf. Die Pfade waren ausgetreten… Es war also ein beliebter Spot zum Gleitschirmfliegen. Nach ein paar wenigen Vorbereitungen und einigen Wacklern (denn gut stehen kann man an so einem Hang nicht!) wurde mir erklärt, dass ich gleich losrennen müsse. Bergab! Ich machte nur große Augen und sah mich vor meinem inneren Auge schon auf die Nase fallen und den ganzen Berg runterpurzeln. Aber kaum war mein Gedanke da, ging es auch schon los. Also keine Zeit, weiter darüber nachzudenken.

Paragliding in Lanzarote

Hoch in den Lüften

Eine Sekunde und einen lauten Schrei später war ich in der Luft. Der Ausblick auf Lanzarote und die Nachbarinsel La Graciosa war unbeschreiblich schön! Vulkane, rote, braune und grüne Landschaft und im Kontrast zu allem das Meer, das von Türkis bis tief Dunkelblau alle Töne abzudecken schien. In den 15 Minuten wusste ich gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte und wollte nicht einmal blinzeln. Keine dieser kostenbaren Sekunden sollte mir durch die Lappen gehen.

Am Ende war es viel zu schnell vorbei! Aber es war eine wundervolle und besondere Art, diese traumhafte Insel zu entdecken…

Nach dem Paragliden

Auf Barbaras Blog liest Du mehr über ihre Zeit in Lanzarote und über ihren Ausflug zur vorgelagerten Insel La Graciosa.

Über Barbaralicious:
Nach meinem Studium habe ich mein Leben auf Eis gelegt und bin in die große, weite Welt hinaus. Nur mit meinem Backpack und meinem Laptop bin ich losgezogen, um mich zu finden, und zu verstehen, was ich wirklich will. Jetzt weiß ich: Ich sehe mich selbst als Reisebloggerin, Autorin und moderne Übersetzerin, die als digitale Nomadin auf Reisen lebt und arbeitet. Begleite mich auf Barbaralicious auf meinen Reisen rund um den Globus!

Lanzarote Tipp #03: Mondlandschaften

von Martin von Reisalog

„Verkohlte Erde“ und „Mondlandschaft“ beschreiben die Kanareninsel Lanzarote am besten. Es gibt auf den ersten Blick nicht viel zu sehen und zum Baden kann man auch woanders hin. Trotzdem ist die Insel außergewöhnlich und bleibt haften.

Ein Geheimtipp ist die Insel leider schon lange nicht mehr. Gerade die Küstenorte Playa Blanca, Puerto del Carmen und Costa Teguise erinnern vom Ambiente her stark an die andalusische Costa del Sol. Im Zentrum der finden sich aber Flecken, die noch ursprünglicher sind, wie etwa die ehemalige Hauptstadt Teguise.

Vulkanlandschaft auf Lanzarote

Der Tourismus ist für Lanzarote zwar eine wichtige Einnahmequelle, aber weit entfernt von billiger Pauschalabfertigung, wie man das teilweise auf Mallorca oder Ibiza erlebt. Die Besucher sind hier primär auf Kultur, Relaxen und besonders Sport aus. Die interessanten Hot Spots sind natürlich gut besucht, das ganze bleibt aber völlig im Rahmen und nerviges Gedränge oder Wartezeiten erlebt man selten.

Wandern auf Lanzarote

Apropos Sport: Lanzarote ist die perfekte Insel zum Wandern. Im berühmten Nationalpark Timanfaya sind leider nur geführte Touren möglich und man muss sich dafür rechtzeitig anmelden. Es gibt aber eine Reihe interessanter Strecken, die man auf eigene Faust erlaufen kann. Besonders die Routen auf die unzähligen Vulkankrater mit grandiosem Ausblick lohnen sich.

Lanzarote: Jameos de Agua

Darüber hinaus hat Lanzarote einiges an Kultur zu bieten. Die nach wie vor prägendste Persönlichkeit ist der 1992 verstorbene Künstler und Architekt César Manrique. Manrique hat – ähnlich wie Gaudí für Barcelona – ein außergewöhnliches Erbe hinterlassen und eine beeindruckende Einheit zwischen Kunst, Architektur und vulkanischer Natur geschaffen.

Mehr zu den Eindrücken nach einer Woche Lanzarote findest Du in Martins Post Reisetipp Lanzarote – 7 Erkenntnisse nach einer Woche.

Über Reisalog:
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? – Bullshit, Herr Goethe! Reisalog ist die Kombination aus dem altdeutschen reisa = (Heer)fahrt und Log, also Logbuch. Ich möchte durch meine Berichte inspirieren und besondere Tipps teilen, die garantiert in keinem Reiseführer stehen.

Lanzarote Tipp #04: César Manrique – der Künstler, der die Insel prägt

von Ina von Genussbummler

Fährt man das erste Mal über Lanzarote, fällt einem eines sofort auf: Auf der Insel gibt es im Vergleich zu anderen kanarischen Inseln wie Gran Canaria oder Teneriffa sehr wenige Bettenburgen. Der vorherrschende Baustil ist der traditionelle Stil, weiße Gebäude mit grünen Fenstern und Türen. Zu verdanken ist diese Tatsache dem einheimischen Künstler César Manrique. Er hat sich Zeit seines Lebens dafür eingesetzt, dass die Insel nicht dem Massentourismus zum Opfer fällt. Sein Ziel war, Lanzarote zum „schönsten Platz der Welt“ zu machen. Ihm ist es zu verdanken, dass große Teile der Insel unter Naturschutz gestellt wurden.

Die Bauwerke Manriques

Aber nicht nur dies hat der 1992 gestorbene Künstler hinterlassen. Seine Bauwerke, die wie keine anderen Architektur und Natur vereinen, sind heute die beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Lanzarote. Der unterirdische See Jameos del Agua, der Aussichtsturm Mirador del Rio oder der Kaktusgarten Jardin de Cactus sind nur einige der Werke, die man besichtigen sollte. Aber auch im berühmten Nationalpark Timanfaya begegnet man Manrique, denn hier hat er das Restaurant gestaltet.

Sogar auf Lanzarotes Straßen trifft man auf Manriques Kunst, denn seine großen beweglichen Skulpturen zieren einige der vielen Kreisverkehre der Insel. Eine ausführliche Beschreibung der Werke Manriques findest Du in meinem Bericht: Lanzarote – auf den Spuren von César Manrique.

Lanzarote: Jameos de Agua

Jameos de Agua

Lanzarote: Kakteengarten

Jardin de Cactus

Über Genussbummler:
Ina schreibt auf ihrem Blog Genussbummler über ihre genussvollen Roadtrips und Städtereisen, die sie als Vollzeitarbeitende unternimmt.

Lanzarote Tipp #05: Wandern bei Mancha Blanca, Mirador del Río und Tagesausflug nach La Graciosa

von Myriam von Namida Magazin

Lanzarote ist vor allem durch die Vulkanausbrüche im 18. Jahrhundert geprägt, die einst das fruchtbare Land in eine schwarze Lavawüste verwandelten. Am eindrucksvollsten kann man die Lavalandschaft im Nationalpark Timanfaya sehen. Leider ist dies nur im Rahmen einer einstündigen Bustour durch den Park möglich. Aussteigen ist nicht erlaubt.

Lanzarotes Berge

Wanderung Mancha Blanca

Wer aber selbst einmal auf Vulkankratern wandern möchte, hat die Gelegenheit dazu nur ein paar Kilometer vom Nationalpark entfernt. In dem kleinen Örtchen Mancha Blanca führt eine unbefestigte Straße zu dem Startpunkt einer atemberaubenden Wanderung durch ein Lavafeld (Koordinaten des Startpunktes: 29.04411; -13.70251). Nach circa einer Stunde erreicht man den kleineren der beiden Vulkankrater. Je nach Lust und Laune kann man auf beide Vulkankrater klettern. Man sollte auf alle Fälle viel Wasser mitnehmen und einen ganzen Tag dafür einplanen.

Lanzarote: Wanderung Mancha Blanca

Aussichtspunkt Mirador del Río

Am Nordkap der Insel liegt der wunderschöne Aussichtspunkt Mirador del Río. Zwar gibt es auf den kanarischen Inseln Aussichtspunkte wie Sand am Meer (Mirador heißt Aussichtspunkt), aber der Mirador del Río, der vom Architekten César Manrique entworfen wurde, sucht seines gleichen. An dem spanischen Architekten kommt man auf der Insel einfach nicht vorbei. Der Mirador ist mit seinen flachen Mauern aus Naturstein so gut in das braune Felsgestein integriert, dass man den Aussichtspunkt von der gegenüberliegenden Insel La Graciosa nicht erkennen vermag. Neben einer atemberaubenden Aussicht auf die kleine Insel La Graciosa, die über eine 2 km lange Meeresenge von Lanzarote getrennt ist, gibt es dort auch ein Lokal mit großen Panoramafenstern.

Lese hier mehr über Myriams Lieblingsorte auf Lanzarote.

Lanzarote: Aussichtspunkt Mirador del Rio

Tagesausflug nach La Graciosa

Ein besonderes Erlebnis war unser Tagesausflug nach La Graciosa. Die kleine Insel im Norden von Lanzarote wird kaum von Touristen besucht. Obwohl zwischen beiden Inseln nur 2 km und eine 20 minütige Fährfahrt liegen, hat es die Anreise in sich. Sobald man den Schatten des Hafens verlassen hat und aufs offene Meer fährt, schlagen die meterhohen Wellen an den Schiffsrumpf und man spürt einmal mehr, welch gewaltige Kraft der Atlantik hat.

La Graciosa wird auch die Anmutige genannt. Über die gesamte Insel verteilt sich eine bizarr schöne Dünenlandschaft mit weißen Sandstränden und azurblauem Meer. Ein Tagesausflug eignet sich perfekt, um zu wandern und sich am Strand zu entspannen. Wer länger bleiben möchte, kann im Dorf auch eine Unterkunft buchen.

Hier erfährst Du mehr über Myriams Tagesausflug nach La Graciosa.

Lanzarote: Blick auf La Graciosa

Über Namida Magazin:
Myriam schreibt seit 2012 auf ihrem Blog Namida Magazin über ihre Reisen und ihre Wahlheimat Leipzig. Die letzten Monate hat sie in Dublin gelebt, da sie sich ihren Traum “vom länger im Ausland leben” noch vor ihrem 30. Geburtstag erfüllen wollte. An die Kanarischen Inseln hat sie ihr Herz verloren und daher geht es/ging es Ende Januar auf eine weitere Insel – nach Fuerteventura.

Lanzarote Tipp #06: La Santa und Orzola

von Steffi von Steffistraumzeit

Lanzarote, meine Lieblingsinsel der Kanaren. Wunderbar, abwechslungsreich und der perfekte Ort für eine kleine Winterflucht. Denn wenn es bei uns grau und kalt ist, dann hast Du auf Lanzarote Sonnenschein und angenehme Temperaturen um die 23 Grad. Deshalb ist meine Empfehlung ganz klar, Lanzarote in unserem Winter zu besuchen. Außer dem großartigen Wetter, ist die Insel auch weniger voll als im Sommer und Du kannst den Massen immer mal wieder entfliehen.

La Santa – Lanzarotes ruhige Seite

Und hier kommt mein Tipp für Lanzarote, wenn Du Meer und Ruhe genießen willst: La Santa!
Im Reiseführer nicht groß beschrieben, sind wir trotzdem mal hingefahren und waren begeistert. Erst lange an der Strandpromenade auf der Mauer gesessen und Wellen beobachtet.

Lanzarote Strände

Und im Anschluss daran gab es ein wunderbares Picknick mit Meerblick und spannenden Steinformationen. Im Ort gibt es einen kleinen Supermarkt, dort kannst Du Dein Picknick auch spontan kaufen. Dann geht es zum Club La Santa, hinter dem sich ein großer Parkplatz befindet.
Du kannst dort zum kleinen Strand gehen und dann dem Weg rechts vom Strand weg folgen. Hier kannst Du kilometerlang am Meer entlang laufen und Dir den passenden Platz für Dein Picknick aussuchen. Im Januar hatten wir diesen Ort ganz für uns alleine.

Lanzarote Winterurlaub

Schöne Strände bei Orzola

Außerdem möchte ich Dir noch die wunderbare Natur und die schönen Strände auf dem Weg nach Orzola empfehlen. Hier zeigt sich Lanzarote in einem wunderbaren Grün zwischen all dem schwarzen Gestein. Ein großartiges Naturschauspiel und die Strände hast Du fast ganz für Dich alleine.
Hier gibt es noch mehr Tipps für Deine Reise nach Lanzarote.

Lanzarote: Küste bei Orzola

Über Steffistraumzeit:
Ich bin Steffi und schreibe auf Steffistraumzeit über das Reisen mit alle seinen Facetten. Du findest jede Menge zum Alleine Reisen, zur Reiseplanung und Reisezielen wie Kanada, Neuseeland und Thailand. Aber auch Deutschland kommt nicht zu kurz.

Lanzarote Tipp #07: Ein bisschen Sommer im Winter

von Nina von Farandwide

Das Ding mit Lanzarote ist ja, dass es eine ziemlich kleine Insel ist. Man kann also in relativ wenig Zeit ziemlich viel sehen, dafür sind die meisten Geheimtipps längst kein Geheimnis mehr.

Der Kaktusgarten ist wunderschön und jeden Besuch wert, am besten morgens, bevor die Touristengruppen auftauchen. Auch der Park Jameos del Agua, in dem Kunst auf Natur trifft; wo man kleine Albino Krebse bestaunen und einen Spiegelsaal bewundern kann. Es gibt hier teilweise echt verrücktes Zeug, das man sonst nur selten irgendwo findet.

Lanzarote: Im Kaktusgarten

Auch der Nationalpark Timanfaya ist wunderschön. Die vollen Busse, die einen durch die Landschaft karren, mit Fenstern voller Finger- und Nasenabdrücke, die monotone Erzählung der Geschichte des Parks: Nicht mein Traum eines Ausflugs, aber doch irgendwie schön. Mal ganz Tourist sein, sich nicht um Wege oder Sprachbarrieren kümmern, einfach aus dem Fenster gucken und die Landschaft sehen.

Lanzarote: Berglandschaft

Wer ans Meer mag, aber nicht da, wo alle ans Meer gehen, der fährt vielleicht lieber nach Famara. Winziger Ort mit jungen Leuten, viele Surfer, viele schöne Wellen. In El Golfo gibt es neben dem grünen See auch einen schönen Wanderweg. Durch ein Naturschutzgebiet, zwischen Küste und Lavaformationen. (Vorsicht auf den Klippen: Im Winter kann der Wind sehr stark sein!)

Wer sich für Kunst interessiert, kann das Museo Internacional de Arte Contemporaneo besuchen. César Manrique hat seine Spuren auf der Insel hinterlassen und ihnen zu folgen, lohnt sich. Auch, wenn man sich eigentlich gar nicht für Kunst interessiert.

Mehr über die kanarische Insel liest Du in Ninas Artikel „Lanzarote: Ein bisschen Sommer im Winter“.

Über Farandwide:

Auf farandwide.de geht es um die kleinen Momente, nicht nur auf Reisen, sondern auch zu Hause. Die Momente, die uns zum Nachdenken anregen, uns innehalten und staunen lassen. Dazu gibt es Geschichten, viele Fotos und immer wieder Liebeserklärungen an Porto. Und Schafe. 

Lanzarote Tipp #08: Zwischen Vulkanen und Weinbergen

von Noreen von Stadt Land Cruise

Eine Kanaren-Kreuzfahrt hat mich vor einiger Zeit für einen Tag auf die wunderschöne Insel Lanzarote geführt. Vor Ort hatte ich bereits vorab
einen Mietwagen über CICAR gebucht, und so stand unserem Tagesausflug zwischen Vulkanen und Weinbergen nichts mehr im Wege. Los ging es zuerst zu dem wunderschönen Jardin de Cactus. Der 1919 auf der Insel geborene Künstler Cesar Manrique hat das Erscheinungsbild der Insel an vielerlei Stellen maßgeblich geprägt, und so wollten auch wir uns heute einen Eindruck von seinem Können verschaffen.

Kreuzfahrt Lanzarote

Im Anschluss an den Kakteengarten ging es weiter zum ebenfalls vom Künstler Manrique gestalteten Mirador del Rio. Das spektakuläre Gebäude mit seiner großen Glasfront und Blick über die Meerenge Rio mag so manchem direkt bekannt vorkommen: Kein Wunder – denn das Haus wurde als Drehort der TV-Serie Timm Thaler bekannt.

Aussichtspunkt Mirador del Rio

Im Anschluss an die Besichtung des Mirador del Rio fuhren wir durch das Tal der 1000 Palmen in Richtung Timanfaya Nationalpark. Das größte Lavafeld der Erde ist wirklich imposant – ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Nichts als schwarzes Lavagestein auf einer Fläche von 170 Quadratkilometern.

Unser letzter Stopp an unserem Tag auf Lanzarote sollte das größte Weinanbaugebiet der Kanarischen Inseln sein: La Geria. In einer niedlichen Bodega mit Blick auf die Vulkanlandschaft gönnten wir uns ein gutes Glas Wein und eine leckere Serrano- und Käseplatte.

Du möchtest mehr über meinen Ausflug auf Lanzarote erfahren? Dann schau doch mal auf www.stadtlandcruise.com vorbei.

Über Stand Land Cruise:
Noreen schreibt regelmäßig über Tagesausflüge auf eigene Faust und Du erhältst zusätzlich jede Menge Infos über Kreuzfahrten. Und falls Du
bisher dachtest, Kreuzfahrten seien nur was für Rentner – dann wird es erst recht Zeit, dass du auf Noreens Blog vorbeischaust!

Weitere Infos zu Lanzarote findest Du auf diesen Reiseblogs:

Warst Du schon einmal auf Lanzarote? Was hat Dir besonders gut gefallen? Fehlt noch ein Tipp für die kanarische Insel? Dann ab damit in die Kommentare!

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Sightseeing-Touren und Aktivitäten auf Lanzarote

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