Portugal

15 Tipps für Lagos – das solltest Du nicht verpassen!

Ponta da Piedade

Lagos ist eine der schönsten Städte an der portugiesischen Algarveküste. Die Hafenstadt hat einiges zu bieten: historische Altstadtgassen, die zum Bummeln einladen, die schönsten Felsformationen der Algarve liegen in unmittelbarer Nähe, kilometerlange Sandstrände und kleine Felsbuchten locken zum (Sonnen-)Baden. Letztes Jahr habe ich eine – wie immer viel zu kurze – Woche in Lagos verbracht. Nicht nur das Städtchen selbst hat es mir angetan, sondern die gesamte Algarve mit ihren Bilderbuch-Buchten, ihrem wilden Hinterland und ihrer wunderschönen Natur. Für mich steht fest: Ich komme bestimmt bald zurück!

 Bis dahin hier schon mal meine Tipps für Lagos:

Tipp #01: Die Altstadt von Lagos

Die Altstadt lässt sich am Besten zu Fuß erkunden. Obwohl bei einem Erdbeben und der darauffolgenden Flutwelle im Jahr 1755 viele Gebäude zerstört wurden, erscheint heute der historische Stadtkern von Lagos gut erhalten und rausgeputzt, viele Gebäude wurden liebevoll restauriert. Ein großer Teil der Altstadt ist Fußgängerzone, Geschäfte und Kneipen reihen sich aneinander. In den verschachtelten, engen Gassen gibt es einiges zu entdecken: Viele Häuserfassaden sind mit den typischen Azulejos (Kacheln) verkleidet. Auch ein Blick auf den Boden lohnt sich: Die Calçadas, das sind kunstvoll in Motiven und Mustern verlegte Pflastersteine, sind charakteristisch für Portugal. Es gibt kleine und große Plätze, auf denen Restaurants und Straßencafés zu einer Pause einladen.

Die belebte Praça Gil Eanes ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt , hier trifft man sich auf eine Kaffee oder für einen kleinen Plausch. Auch Straßenmusiker treten hier häufig auf. Rund um den Platz stehen Jacaranda-Bäume, die im Frühjahr blau erblühen. Kennzeichen des Platzes ist die moderne Marmorstatue in der Mitte des Platzes. Die Figur soll König João Sebastião darstellen. Übrigens befindet sich hier im alten Rathaus auch die Touristeninformation.

Tipp #02: Seefahrer, Kirchen und Sklaven

Lagos hat ganz schön was mitgemacht! Nicht zuletzt aufgrund seiner geografischen Lage gegenüber der nordafrikanischen Küste. Denn dieser hat Lagos zu verdanken, dass es zu einem Zentrum für Entdeckungsreisen und Eroberungen wurde und so Portugal zur Weltmacht verhalf. Auf der Praça Infante Dom Henrique findest Du ein Denkmal für Heinrich den Seefahrer. Seine Seefahrtschule eröffnete er zwar im nahegelegenen Sagres, doch er wohnte in Lagos und baute hier auch seine berühmten Karavellen. Lagos ist eng mit der Seefahrt verbunden, Heinrich der Seefahrer war nicht der einzige Entdecker, der hier an Bord ging. Auch Gil Eanes, dem der eben schon erwähnte Platz im Stadtzentrum gewidmet ist, hisste in Lagos die Segel um als erster das afrikanische Kap Bojador, das damals als Grenze der Welt galt, zu umsegeln – und natürlich um sich Reichtümer unter den Nagel zu reißen. Durch die Seefahrt wurde Lagos zu einem wohlhabenden Handelszentrum.

Auf der linken Seite der Praça Infante Dom Henrique steht die Kirche Santo Antonio (Igreja do Santo António). Ihre Fassade ist eher schlicht, doch innen ist sie mit vergoldeten Holzschnitzereien und Azulejos versehen – wirf also mal einen Blick hinein. Auf der anderen Seite des Platzes befindet sich der historische Sklavenmarkt (Mercado de Escravos). Heute wird er zum Beispiel für Kunstausstellungen genutzt.

Tipp #03: Das Fort von Lagos

An der Hafeneinfahrt befindet sich das Fort Ponta da Bandeira. Heute beherbergt es ein Seefahrtsmuseum. Gegenüber ist das Stadttor Porta de São Gonçalo, das durch die Stadtmauer in die Altstadt führt. durch die noch gut erhaltene Stadtmauer den Besucher wieder zurück in die Altstadt von Lagos.

Tipp #04: Flanieren unter Palmen

Vom Fort kannst Du die palmengesäumte Promenade entlang spazieren, die neben dem Flüsschen Bensafrim verläuft. Er dient sowohl Fischerbooten als auch Yachten als Hafenzufahrt. Über eine Fußgänger-Zugbrücke gelangt man in den Yachthafen Marina de Lagos.

Promenade

Promenade zwischen Fort und Hafen

Tipp #05: Der Hafen

Ich liebe es, im Hafen auf Entdeckungstour zu gehen und den Fischern bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Und natürlich: Boote gucken, egal ob Fischerboote oder hochmoderne Yachten. In Lagos findest Du beides und beide Häfen haben ihren besonderen Reiz. Die Marina des Yachthafens ist modern. Hier findest Du Geschäfte, Cafés und Restaurants und kannst mit Blick auf den Hafen speisen. In einem der Restaurants am Yachthafen hatte ich umwerfend leckere Gambas – leider weiß ich den Namen des Restaurants nicht mehr.

Tipp #06: „Frische Fische fischt…“ – Der Fischmarkt

In der Nähe der Fußgängerbrücke über den Bensafrim findest Du auch den sehenswerten Fischmarkt von Lagos. Die Markthalle stammt aus dem Jahr 1924 und wurde restauriert. Hier decken sich die Restaurants täglich mit frischem Fisch ein. Es riecht zwar ein bisschen streng, aber ein kleiner Rundgang lohnt sich allemal. Halte auch mal die Augen offen, ob Du Perceves findest. Die Entenmuscheln gelten als Delikatesse und werden von wagemutigen Fischern von wellenumtosten Felsen „gepflückt“. In einem der Fischrestaurants kannst Du die Spezialität dann mal probieren – am Besten lässt Du Dir zeigen, wie man sie am Besten isst.

Tipp #07: Die Strände von Lagos

Meia Praia

Vom Stadtzentrum von Lagos ist die Meia Praia durch den Rio Bensafrim getrennt. Man muss also über die Fußgängerbrücke, durch die Marina und am Bahnhof vorbei, um zum Strand zu gelangen. Im Sommer pendelt eine Personenfähre an der Hafeneinfahrt zwischen dem Zentrum und dem gegenüberliegenden Ufer, so dass der Weg deutlich abgekürzt wird. Von meiner gemütlichen Ferienwohnung ist es hingegen nur ein kurzer Fußweg durch die Dünen, um zu Lagos längstem Sandstrand zu kommen. 6 Kilometer soll er lang sein – also bestens geeignet für lange Strandspaziergänge. In der Nebensaison ist hier kaum etwas los, vereinzelte Sonnenanbeter, ein paar Kitesurfer, Strandläufer und Muschelsucher. Im Sommer ist hier sicher deutlich mehr los… Der Meia Praia Strand ist übrigens auch für Familien gut geeignet, denn er fällt flach ins Wasser ab, so dass man hier gut in den Wellen toben kann. In der Nähe des Hafens gibt es dann verschiedene Wassersportangebote wie Parasailing, Banana-Boot oder Tretboote. Wenn man mehr Ruhe haben will, sollte man am Strand entlang weiter in Richtung Alvor laufen. Etwas belebter wird es dann nochmal am schicken Palmares Beach Club – ideal, um eine kleine Pause zu machen und in grandioser Strandlage portugiesische Spezialitäten zu genießen. Am Ende der Meia Praia findest Du einen kleinen Leuchtturm. Von hier hast Du einen guten Blick über die Bucht von Lagos und die Lagune von Alvor.

Praia Dona Ana & Praia do Camilo

So stellt man sich die Algarve vor: Kleine Felsbuchten, imposante Felsformationen, kristallklares Wasser, feinsandige Strände. Diese eindrucksvolle Kulisse erwartet Dich an der Praia Dona Ana und der Praia do Camilo südwestlich des Zentrums von Lagos. Die Praia Dona Ana gilt als einer der schönsten Klippenstrände in Lagos. In der Hochsaison kann es hier also ganz schön voll werden. Direkt vom Strand kann man dann auch Bootstouren zur Ponta da Piedade machen. Nur ein Stückchen weiter in Richtung Ponta da Piedade folgt der Praia do Camilo. Wegen ihrer besonderen Lage unterhalb der steilen Klippen gilt diese Bucht als eine der schönsten der Gegend. Die Strände sind über Holztreppen mit vielen, vielen Stufen erreichbar. Der Abstieg lohnt sich allemal, allerdings muss man am Abend dann auch wieder hinaufsteigen…

Praia Dona Ana

Praia da Batata

Ganz in der Nähe des Zentrums von Lagos liegt die Praia da Batata. Den Stadtstrand findest Du gleich neben dem Fort und der Hafeneinfahrt. Sie ist recht windgeschützt und da diese Bucht nicht von hohen Felsen umgeben ist, hat man hier auch im Frühjahr mehr von der Sonne. Praia da Batata heißt übersetzt Kartoffelstrand. Diesen Namen hat der Strand einem Schmuggler zu verdanken, dessen mit Kartoffeln beladenes Schiff den Hafeneingang verfehlte und an den Felsen zerschellte. Die Kartoffeln bedeckten den Strand und wurden so zu seinem Namensgeber.

Praia de Batata

Tipp #08: Ponta da Piedade

Die Ponta da Piedade ist DAS Highlight an der Felsalgarve, hier findest Du einige der schönsten Felsformationen der Algarve. Ein Postkartenmotiv jagt das andere. Und wahrscheinlich hast Du, wenn Du an die Algarve denkst, auch genau eines dieser Bilder im Kopf. Wasser, Wind und Erosion haben an diesem Küstenabschnitt eine einzigartige Grottenlandschaft mit bizarren Felsformationen, Bögen, Tunneln, Grotten und Höhlen geschaffen. Nur 2 km südlich von Lagos ragt die zerklüftete Steilküste der Ponta da Piedade weit in den Atlantik hinein. An der Spitze der Landzunge weist der Leuchtturm … den Weg. Über eine Treppe kann man in die Felsenlandschaft hinuntersteigen. Von Lagos aus ist es möglich, zu Fuß entlang des Küstenpfades hierher zu wandern oder mit dem Auto oben beim Leuchtturm zu parken.

Tipp #09: Grottentour

Am schönsten ist natürlich eine Bootstour durch die bizarren Felsformationen. An der ganzen Algarve werden Grottentouren mit kleinen (Fischer-)Booten angeboten, die Dich zu bezaubernden Felsenlandschaften bringen, die vom Festland zum Teil gar nicht erreichbar sind. Lagos ist ein beliebter Ausgangspunkt für eine solche Tour. Denn die Küste ist in dieser Gegend besonders schön und die Felsenwelt lässt sich hervorragend vom Meer aus erkunden. Wind und Wasser haben Skulpturen aus Fels geschaffen, bei einer Grottentour erfährst Du, welche Namen die Einheimischen diesen Skulpturen gegeben haben. Und mit etwas Fantasie erkennst Du vielleicht auch selbst Tiere und Figuren. Anbieter für solche Bootsausflüge findest Du in der Marina von Lagos oder an der Uferpromenade. Ich habe mich für einen 2-stündigen Ausflug mit Bom Dia entschieden, da man die Strecke die Küste entlag bis zur Ponta da Piedade mit einem traditionellen portugiesischen Segelboot zurücklegt und erst dort dann auf kleine, wendige Boote umsteigt, um in die Höhlen und Grotten einzufahren. Leider war das Wetter ziemlich durchwachsen, erst auf dem Weg zurück machen die Wolken Platz und lassen die Sonne durch.

Tipp #10: Lagos als idealer Ausgangspunkt für Sightseeing an der Algarve

Von Lagos aus kannst Du viele Sehenswürdigkeiten entlang der Algarve bestens erreichen. Nur 30 km entfernt liegt zum Beispiel das Cabo San Vicente, der südwestlichste Punkt Europas. Warum also nicht einige der Städtchen und Buchten an der Algarveküste entdecken? Ich habe u.a. Stippvisiten in Ferragudo, Carvoeiro, Benagil, Marinha und Luz gemacht und mich in dabei in die Algarve verliebt.

Algarve

Tipp #11: Mit dem Jeep die Algarve erkunden

Eine beliebte Möglichkeit, um die Algarve und ihr Hinterland zu erkunden, sind Jeeptouren. Sie führen Dich in weißgetünchte, ursprüngliche Dörfer und in wunderschöne Berglandschaften mit alten Korkeichbäumen und blühenden Feldern. Auch hier gibt es eine Fülle von Anbietern. Oft sind diese allerdings mit großen Gruppen unterwegs und fahren im Konvoi durch die Natur. Wenn das nicht so Dein Ding ist, solltest Du die Augen nach Alternativen offen halten. Ich habe 2 Touren mit Natura Tours gemacht, die beide absolut genial waren – nicht zuletzt dank der kleinen Gruppen von 3-4 Leuten. Bei der „Sagres Sunset Tour“ ging es die wilde Westküste entlang, passend zum Sonnenuntergang standen wir auf einem Aussichtspunkt oberhalb der Steilküste und sahen die glutrote Sonne bei Chorizo und Wein im Atlantik versinken. In der Dämmerung machten wir Halt an Europas westlichstem Punkt, dem Cabo San Vicente (wenn man etwas früher dran ist, kann man hier übrigens die letzte Bratwurst vor Amerika essen). Die zweite Tour „Experience the unknown South-West Algarve“ führte uns durch kleine Bergdörfer, ursprüngliche Landschaften und zu spektakulären Ausblicken über die Küste. Dass unser Guide Pedro seine Heimat liebt und viel über sie zu erzählen hat, war schnell klar. Flora, Fauna, Geschichte, Alltagsleben, Surferanekdoten – das Leben an der Algarve live und in Farbe sozusagen.

Jeeptour an der Algarve

Tipp #12: Mit dem Kayak die Küste entlang

Die Felsenküste rund um Lagos zu entdecken, das geht am Besten vom Meer aus. Mit dem Kajak kann man die Grotten und Buchten der Algarve entdecken und dabei die Umgebung aus einer anderen Perspektive kennenlernen. Verschiedene Anbieter bieten solche Kajaktouren an, diese findest Du ebenfalls im Yachthafen und an der Uferpromenade. Leider habe ich keine Zeit mehr für eine Kajaktour gehabt bzw. spielte das Wetter nicht mit. Aber beim nächsten Mal will ich das unbedingt machen!

Mit dem Kayak die Küste entlang

Tipp #13: Wandern

Gerade im Herbst und Frühling kannst Du die Algarveküste mit ihrer wunderschönen Natur perfekt zu Fuß erkunden. Mittlerweile gibt es ein gutes Netz an beschilderten Wanderwegen. Besonders die Klippenwanderwege sind ein einmaliges Erlebnis und bieten unvergleichliche Ausblicke auf lauschige Buchten und spektakuläre Felsformationen. Auch das Hinterland mit dem Monchique Gebirge eignet sich hervorragend für Wanderungen. Eines meiner Highlights war definitiv die Wanderung von Luz nach Lagos, immer die Küste entlang.

Wanderung von Luz nach Lagos

Tipp #14: Surfen

An der Algarve, insbesondere an der Westküste bei Carrapateira, bieten sich Surfern beste Voraussetzungen. Hier gibt es auch jede Menge Surfcamps und Surfschulen. Und auch das Zugucken macht Spaß!

Surfer bei Carrapateira

Tipp #15: Die Spezialitäten der Algarve – Was Du unbedingt probieren solltest!

Das Essen an der Algarve ist lecker! Im Landesinneren prägen deftige Eintöpfe die Küche, auch Wild gehört dazu. Ein typischer, schmackhafter Eintopf mit Fisch oder Fleisch ist die Cataplana, die solltest Du unbedingt probieren. Das Gericht verdankt seinen Namen dem speziellen Topf mit Klappdeckel, in dem es zubereitet wird. An der Küste gibt es Fisch und Meeresfrüchte in allen Variationen. Bacalhau, Stockfisch, ist das Nationalgericht Portugals – angeblich soll es 365 Rezepte geben, eines für jeden Tag des Jahres. Gambas, Garnelen, Schwertfisch und Lulas (kleine, zarte Tintenfische) sind nur einige der lokalen Leckereien. Traust Du Dich auch an die berühmten Perceves? Die Entenmuscheln sehen etwas gewöhnungsbedürftig aus (Sind das Entenfüsse oder eher die von einem Mini-Dinosaurier?!), schmecken aber nicht schlecht. Gleichermaßen beliebt bei Portugiesen und Touristen ist Frango com piri-piri, mariniertes Hähnchen vom Holzkohlegrill mit scharfer Piri-Piri-Soße. Das Frühlingsessen an der Algarve sind Favas, das sind dicke Bohnen mit Speck, Zwiebeln und viel Petersilie.

Praktische Infos

So kommst Du von A nach B…

Ankommen
Der Flughafen Faro ist von den meisten europäischen Abflugzielen in ca. 3,5 Stunden Flugzeit zu erreichen. Von Faro kommst Du mit dem Schnellbus in viele Orte an der Algarve. Oder Du fährst mit dem Bus zum Bahnhof in Faro, von dort fährt die „Linha do Algarve“ die Eisenbahnlinie an der Küste entlang. Natürlich gibt es auch Shuttle-Busse nach Lagos, die man im Vorfeld buchen kann – diese Variante habe ich gewählt, da ich mit Gepäck lieber etwas bequemer unterwegs bin.

Herumkommen

Mit einem Mietwagen bist Du flexibel und kannst auf eigene Faust die Ortschaften an der Algarve erkunden. Die meisten Autobahnen in Portugal sind übrigens gebührenpflichtig. Wenn Du keinen Mietwagen nehmen willst, gibt es Alternativen: Zwischen Vila Real de Santo Antonio und Lagos verkehrt die Bahnlinie „Linha do Algarve“, mit der Du einige Ort ansteuern kannst. Der Bahnhof von Lagos liegt hinter der Marina in Richtung Meia Praia.

Von Lagos aus kannst Du auch sehr einfach und günstig mit dem Bus die Gegend erkunden. Der Busbahnhof in Lagos befindet sich gegenüber der Fußgängerbrücke zum Yachthafen auf der westlichen Seite des Bensafrim. Busse von Onda decken das Stadtgebiet von Lagos ab. Busse von EVA und Frota azul bieten regionale Verbindungen.

Übernachten

Zum Glück gibt es in Lagos keine riesigen Bettenburgen. Es gibt einige Hotels und Hostels am Ort, doch am beliebtesten sind wahrscheinlich Ferienwohnungen und Ferienhäuser. Gerade in der Nebensaison kannst Du da richtig gute Schnäppchen finden.

Reisezeit

Das Klima ist ganzjährig mild, die Region soll zu den sonnenreichsten Gegenden Europas gehören. Von Juni bis September ist es am wärmsten und trockensten, diese Monate sind auch die Hauptreisezeit und dementsprechend sind dann auch die Preise. In der Nebensaison im Frühjahr und Herbst liegen die Temperaturen bei angenehmen 20-26 Grad – also ideal für Sightseeing oder sportliche Aktivitäten. Ich war im April unterwegs, strahlender Sonnenschein wechselte sich mit bewölkten Tagen ab. Das Meer war noch recht kühl, mit etwas Überwindung kann man den großen Zeh reinhalten oder sich mal kurz in die Wellen schmeißen.


Mein Check: Pro & Contra

Mein Check: PRO!

IDYLLISCHE DÖRFER, WUNDERSCHÖNE NATUR
Die Algarveküste ist ein Traum! Kleine Fischerdörfer und die spektakuläre Felsküste mit ihrem türkisblauen Wasser – ich will zurück!

Mein Check: CONTRA!

NEBEN- VS. HOCHSAISON
In der Nebensaison kannst Du entspannt an die Algarve reisen, es ist nicht überfüllt. Dafür ist aber auch das Angebot an Ausflügen etc. nur eingeschränkt verfügbar. In der Hochsaison kann es voll werden, dann sind die kleinen Buchten schnell überlaufen.

 


Dieser Artikel nimmt an der Blogparade „Hafenstädte“ von Lieschenradieschen Reist teil. Dort findest Du viele weitere Berichte über Hafenstädte in aller Welt – schau doch mal vorbei!

Warst Du schon mal in Lagos oder in einem anderen Ort an der Algarve? Was hat Dir am besten gefallen? Hast Du weitere Tipps?

(1.075 mal gelesen)

8 Kommentare

  • Liebe Marion,
    ich sehe, wir haben einiges versäumt! Lagos und die Algarve haben wir auf unserer Tour ja ausgelassen. Aber kann ja noch werden, dein Artikel macht echt Lust auf Lagos! Portugal ist sowieso mein Tipp.
    Liebe Grüße
    Steffi

    • Liebe Steffi,
      für mich war es das erste Mal in Portugal – aber bestimmt nicht das letzte Mal. Für 2016 schwirrt mir ein Städtetrip nach Porto im Kopf herum, mal schauen 🙂
      Liebe Grüße,
      Marion

  • Liebe Marion,

    vielen lieben Dank für deinen schönen Beitrag. Vor allem das Paddeln würde ich super gerne mal ausprobieren und dann erst das Essen… Kein Wunder das es nicht dein letzter Besuch bleiben wird.
    Einen Roadtrip könnte ich mir da auch richtig gut vorstellen.

    Liebe Grüße,
    Lynn

    • Hi Lynn,
      freut mich, dass ich Dir auch Lust auf die Algarve machen konnte. Die Kajaktour hätte mich echt gereizt, schade, dass das nicht geklappt hat. Im April ist da das Wetter vielleicht noch ein bißchen zu unsicher dafür. Aber beim nächsten Mal bestimmt 🙂
      Liebe Grüße und viel Erfolg mit der Blogparade,
      Marion

  • Die Algarve ist echt so wunderschön, ich war vor zwei Jahren dort und auch für einen Tag in Lagos wo ich unter Anderem so eine Bootstour zu den Grotten gemachte habe, echt beeindruckend diese Höhlen und ich hatte auch richtig Glück mit dem Wetter. Ich möchte auch unbedingt nochmal hinfahren.
    lg

    • Hi Melli,

      ich glaube, das nächste Mal an der Algarve muss es bei mir ein Roadtrip werden. Das könnte ich mir richtig gut vorstellen. Wo warst Du damals denn?
      Liebe Grüße,
      Marion

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