Baden-Württemberg zum Gruseln: Ausflugstipps rund um Halloween

Gruselige Ausflugstipps zu Halloween in Baden-Württemberg

Werbung | Pressemitteilung Wenn geisterhafter Nebel sich auf die Landschaften in Deutschlands Süden legt, die Bäume ihre kahler werdenden Äste wie magere Arme in den bleichen Himmel strecken und der Wind als kalter Hauch durch die Gassen streift, kommt die Zeit der Geschichten und Schauermärchen. Besonders um Allerheiligen und Allerseelen bestimmt Jenseitiges das Geschehen. Auch mit dem vielerorts heimisch gewordenen Halloween-Brauchtum, wie die folgende Übersicht an Ausflugstipps in Baden-Württemberg zeigt.

Halloween in Baden-Württemberg: Schaurige Ausflugstipps

Ghost-Walk mit dem Henker und Grusel-Tour mit dem Werwolf in Konstanz

Wenn es mit Henker Hans auf einen Ghost Walk durch die mittelalterlichen Gassen von Konstanz geht, sind Vampire, Wiedergänger und Hexen nicht weit. Der Scharfrichter weiß um ihre Geschichten und führt seine Gäste mit der Laterne zu den finsteren Winkeln und heimlichen Orten der Stadt, an denen sie spielen. Besonders Hartgesottene können den Nervenkitzel noch erhöhen, indem sie sich stattdessen Werwolf Burkhart anschließen. Schon sein finsterer Kumpan lehrt das Gruseln: Sensenmann Kilian begleitet die Tour samt seinem namensgebenden Arbeitswerkzeug. Gemeinsam geht es auf eine magische Reise durch die Nacht, bei der das Spukhafte buchstäblich an jeder Ecke lauert.
konstanz-info.com

Konstanzer Gruseltour mit Werwolf und Sensenmann; Bildnachweis: MTK / Chris Danneffel

Konstanzer Gruseltour mit Werwolf und Sensenmann; Bildnachweis: MTK / Chris Danneffel

Spukgeschichten und Rübengeister im Freilichtmuseum Neuhausen

Rund um Allerheiligen erwachen im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck die Geister der Vergangenheit. Wagemutige Gäste ab 10 Jahren können dem „Spuk im Museum“ beiwohnen und bei einer nächtlichen Führung auf gruselige Gestalten treffen. Wer diesen selbst einen Schrecken einjagen will, kommt in schauriger Verkleidung. Schwächere Gemüter entscheiden sich besser für „Raue Kost und Rübengeister“ und probieren sich durch fast vergessene, einfache Gerichte der Schwäbischen Alb. Gut gestärkt werden dann traditionelle Rübengeister geschnitzt, die bei einbrechender Dunkelheit beleuchtet und von den Kindern nach altem Brauch von Haus zu Haus durch das Museumsdorf getragen werden.
freilichtmuseum-neuhausen.de

Spuk im Museum Neuhausen ob Eck; Bildnachweis: Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck / Foto Bucher

Spuk im Museum Neuhausen ob Eck; Bildnachweis: Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck / Foto Bucher

Rübengeister im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck; Bildnachweis: Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck

Rübengeister im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck; Bildnachweis: Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck

Zu den Schauplätzen des Ravensburger Hexenwahns

Das wohl dunkelste Kapitel in der Geschichte der ehemaligen Reichsstadt Ravensburg handelt von Hysterie und Folter, Feuer und Tod: 1484 nahm die systematische Hexenverfolgung in Deutschland hier mit der Verurteilung und Verbrennung der Ravensburger Bürgerinnen Agnes Bader und Anna Mindelheimer ihren Anfang. Angeleitet vom Dominikanermönch und päpstlichen Inquisitor Heinrich Institoris, der wenig später seinen „Hexenhammer“ verfasste – eine Art Handbuch für die Hexenjagd. Die Stadtführung „Ravensburger Hexenwahn“ berichtet an den Original-Schauplätzen der Verfolgung von Opfern und Tätern und von der verheerenden Wirkung des „Hexenhammers“.
ravensburg.de

Mit Totengräber und Leichensagerin durch die Nacht in Ulm

Wer sich von Totengräber Theophrast und Leichensagerin Ersebeth durch das Ulmer Stadtviertel „Auf dem Kreuz“ führen lässt, braucht starke Nerven. Denn die neblig-klammen Gassen bergen finstere Geschichten von längst verstorbenen Mönchen, die um alte Kapellen geistern, von Meuchelmord und dem Schwarzen Tod. Gänsehautschauer sind also garantiert, wenn die beiden „Unehrbaren“ die düsteren Geheimnisse aus der Tiefe der Gräber ans Tageslicht zerren. Vor allem, da viel
historische Wahrheit in der 90-minütigen Tour steckt. Das Amt des Leichensagers oder der Leichenbitterin war bis ins 19. Jahrhundert öffentlich anerkannt, wenn auch – wie das des Totengräbers – nicht unbedingt beliebt. Denn es brachte Unheil mit sich.
tourismus.ulm.de

Mit Totengräber und Leichensagerin durch Ulm; Bildnachweis: Gaby Fischer / UlmNeu-Ulm Touristik GmbH

Mit Totengräber und Leichensagerin durch Ulm; Bildnachweis: Gaby Fischer / UlmNeu-Ulm Touristik GmbH

Schaurig schönes Halloween im Europa-Park

Im Herbst verwandelt sich der Europa-Park in eine bunte Welt aus Kürbissen, Maisstauden und Strohballen. Doch hinter der Erntedank-Kulisse verbirgt sich
Schauerliches: Vampire und Kobolde treiben ihr Unwesen vor gespenstischen Illuminationen. Und bei der Europa-Park Halloween-Parade bringen einem Monster und Nachtgestalten das Fürchten bei. In den Themenbereichen gibt es Zusatzaktionen mit Gruselkick und manch altbekannte Attraktion zeigt sich plötzlich von ihrer dunklen Seite. Ihren Hunger stillen Waghalsige mit Monsterbockwurst und Scary Burger. Wem das alles noch viel zu wenig ist, sollte sich Tickets für das postapokalyptische Event „Horror Nights – Traumatica“ vom 01. Oktober bis 13. November sichern.
europapark.de

Halloween im Europa-Park; Bildnachweis: Europa-Park

Halloween im Europa-Park; Bildnachweis: Europa-Park

Traumatica im Europa-Park; Bildnachweis: Europa-Park

Traumatica im Europa-Park; Bildnachweis: Europa-Park

Sagen- und Geisterführung durch Burg und Burgpark Gamburg

Wo finstere Gesellen ihr Unwesen treiben und Unschuldige mit ihren Klauen in die Dunkelheit ziehen, wo Wassergeister zuhause sind und nächtens kopflose Gestalten herumgeistern: Manch düstere Geschichte und wunderhafte Sage rankt sich um das Taubertal im äußersten Norden Baden-Württembergs. Allein im Umkreis der Burg Gamburg wurden einst rund 21 widernatürliche Erscheinungen gezählt. Davon zeugt ein uraltes Manuskript, das als Basis für die geheimnisvolle Sagen- und Geisterführung durch die Burg dient. Vier Mal im Jahr wird die regelmäßig stattfindende Tour mit einem festlichen Feuer im Torgraben beendet. So auch zu Allerheiligen. Dazu lässt der Gamburger „Burgbarde“ Michael Schmitt stimmungsvolle Klänge ertönen.
burg-gamburg.de

Burg Gamburg mit Kürbis; Bildnachweis: Burg-und-Burgpark-Gamburg

Burg Gamburg mit Kürbis; Bildnachweis: Burg-und-Burgpark-Gamburg

Hast Du schon Pläne für Halloween oder um Dir ein schauriges Gänsehautfeeling im Herbst zu erschaffen? Was sind Deine gruseligen Ausflugstipps rund um Halloween? Ich freue mich, wenn Du mir einen Kommentar da lässt.

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Dieser Artikel ist eine Pressemitteilung von WIR SIND SÜDEN. Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg. In meiner Blog-Rubrik “News von Destinationen & Reiseveranstaltern”  veröffentliche ich Pressemitteilungen, die interessante Tipps und Reiseinspirationen für meine Leser beinhalten. Die Veröffentlichung erfolgt kostenfrei.
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