Malerische Landschaften am Ärmelkanal: 14 Reiseblogger-Tipps für die Normandie

14 Reiseblogger geben Tipps für die Normandie

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Die Normandie – das sind schwindelerregende Klippen und Kreidefelsen, wunderschöne Strände sowie zauberhafte Dörfer und Städte mit jeder Menge Geschichte. Vor allem ist die Region geprägt von Landschaften, die so malerisch sind, dass sie schon die Impressionisten scharenweise anzogen. Was ich gut verstehen kann, denn auch ich kann von der Normandie nicht genug bekommen. Deshalb habe ich andere Reiseblogger nach ihren Lieblingsplätzen und Tipps für die Normandie gefragt.

Mein erster Roadtrip durch die Normandie: Malerische Klippen, Küstenpfade und Leuchttürme

Was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Blick, als ich auf meinem fünftägigen Roadtrip die Normandie erkundete! Meine Route führt mich zuerst an der Alabasterküste entlang, von Fécamp ins hübsche Fischerdörfchen Yport und nach Étretat mit seinen berühmten Kreidefelsen. Nächstes Etappenziel meines Normandie-Roadtrips ist der berühmte Klosterberg Mont Saint Michel, gefolgt von Granville, wo ich eine Bootstour zu den zauberhaften Iles Chausey im Ärmekanal mache. Nächstes Highlight ist die raue Halbinsel Cotentin: Nach einem Abstecher nach Pointe d’Agon folge ich der Route des Caps von Barneville-Carteret über das Cap de La Hague bis nach Cherbourg – immer wieder mache ich Halt, um kurze Wanderungen auf dem Zöllnerpfad zu unternehmen und dem ein oder anderen Leuchtturm einen Besuch abzustatten. Mein nächstes Ziel ist Barfleur, das als eines der schönsten Dörfer Frankreichs gilt. Am letzten Tag meiner kleinen Rundreise durch die Normandie besuche ich die Austern-Hochburg Saint-Vaast-la-Hogue und die Landungsstrände.

Normandie Tipp: Der kleine Hafen Port Racine

Meine zweite Rundreise durch die Normandie: Entlang der Küsten und mittelalterliches Rouen

Bei meiner zweiten Rundreise durch die Normandie starte ich in Dieppe, wo hoch über der Stadt die Burg thront und über den Ärmelkanal wacht. Von Fécamp aus mache ich eine spritzige Bootstour zu den Klippen von Étretat und fahre dabei unter den berühmten Felsbögen durch. Von der Côte d’Albatre fahre ich weiter an die Côte Fleurie mit den bekannten Seebädern Deauville und Cabourg. Ein kleiner Abstecher führt mich ins Pays d’Auge, wo ich – passend zur Apfelblüte – der Route du Cidre folge. Nächster Halt ist Barneville-Carteret, wo ich mich erneut auf die Route des Caps begebe, um die Halbinsel Cotentin zu erkunden. Zum Abschluss meiner Normandie-Rundreise wandele ich im mittelalterlichen Rouen auf den Spuren von Jeanne d’Arc.

Normandie Tipp: Cap de la Hague / Goury

Normandie Tipp: Wanderung auf dem Zöllnerpfad bei Etretat

Ich muss zugeben, ich habe mich Hals über Kopf in die Normandie verliebt. Und bekomme einfach nicht genug von dieser wunderschönen Region in Frankreich. Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal da! Deshalb habe ich Reiseblogger nach ihren Lieblingsplätzen und Tipps für eine Reise in die Normandie gefragt.

14 Reiseblogger geben Tipps für den perfekten Normandie Urlaub

Normandie Tipp #01: Die abwechslungsreichen Landschaften der Halbinsel Cotentin | Chien Normandie

Honfleur, Bayeux, Mont-Saint-Michel, Étretat, Rouen, Landungsstrände: Ja, all das musst Du in der Normandie gesehen haben. Ich persönlich bin ein Fan der Halbinsel Cotentin, die ganz im Nordwesten der Normandie liegt, und wo wir seit rund 3 Jahren leben. Warum? Weil die Landschaft unglaublich abwechslungsreich ist. Es gibt hohe Klippen, malerische Buchten, sturmumtoste Leuchttürme und üppige Salzwiesen an der Küste. Üppige Weiden, Moor- und Sumpflandschaften und ausgedehnte Wälder im Landesinneren. Die Gegend ist vom Massentourismus weitgehend verschont geblieben. Selbst im August findest Du ein ruhiges Plätzchen zum Träumen und Entschleunigen.

Ziemlich viel von der Landschaft siehst Du, wenn du ab Carentan die Schnellstraße verlässt und Richtung Utah Beach fährst. Ab da folgst Du der Küste Richtung Saint-Vaast-La-Hougue und Barfleur. Hinweisschilder bringen Dich weiter die Küste entlang ins Val de Saire. Genieße die Aussicht vom zweithöchsten Leuchtturm Frankreichs in Gatteville oder lass Dir am Cap Levi den Wind um die Ohren pfeifen. Nach Cherbourg folgst Du der Route des Caps, die Dich zum letzten Zipfel des Cotentins in Goury führt. Der Halt hier gehört ebenso zum Pflichtprogramm wie der am Nez des Jobourg oder in den Dünen von Biville. Die Route des Caps endet in Barneville-Carteret, einem netten Badestädtchen. Ganz in der Nähe liegt das Maison du Biscuit in Sortosville-en-Beaumont, ein wahres Paradies für Naschkatzen. Wenn Du von Barneville aus weiter südlich fährst, ändert sich die Landschaft. Dünen und Marschland bestimmen das Bild an der Côte des Havres.

Weitere Tipps für Deinen Urlaub (mit oder ohne Hund) in der Normandie bekommst Du auf meiner Seite www.chiennormandie.de.

Normandie Tipp: Barfleur, Bild: Chien Normandie

Normandie Tipp: Cap de la Hague / Goury, Bild: Chien Normandie

Normandie Tipp #02: Ente und Architektur | Meerblog

Wenn ich in Frankreich bin, leihe ich mir nach Möglichkeit vor Ort einen 2CV aus und gurke damit durch die Gegend. Dieses schaukelnd leichte Lebensgefühl, viel mehr braucht es nicht. Okay, Meer und gutes Essen, doch dafür sind die französischen Küsten eh ein Garant. In der Normandie bin ich zum Beispiel mit der lässigen „Möhre“ von Le Havre nach Honfleur (Foto) und die Küste entlang nach Étretat und Fécamp gedüst. Hier stimmt einen schon der Name optimal ein: Alabasterküste.

Steilklippen, kleine Fischerorte, der Duft von Meer überall. Dazu ein Licht, das jeden Künstler schwach macht. Doch am meisten hat mich Le Havre überrascht und beeindruckt, ein bisschen eigenartig, kantig und aufgeräumt, wie es ist. Die Herzen der Fans interessanter Architekturen schlagen hier höher, spätestens bei „Le Volcan“. Ein veritabler Versuch des Brasilianers Oscar Niemeyer, mit dem Gebäude des Auditoriums das Eckige der Stadt aufzubrechen, die nach dem Krieg von Auguste Perret quasi neu erschaffen wurde. Ein tiefes Eintauchen in die 50er Jahre ist hier möglich. Großartig allein das Spiel mit dem Lichteinfall in der Kirche Saint-Joseph. Nicht umsonst nannte man Perret den „Poeten des Betons“.

Normandie Tipp: Mit der Ente durch Frankreich, Bild: Meerblog

Normandie Tipp #03: Städtetrip nach Caen | Reisepuzzle

Es gibt viele Gründe für einen Abstecher nach Caen in Frankreich – faszinierende Geschichte, idyllische Küste der Normandie, kulinarische Delikatessen. Darüber hinaus bietet Caen eine Palette an Attraktionen, die bei den Besuchern kaum einen Wunsch offen lässt. Selbst für Kurzurlauber oder Durchreisende, die französische Stadt lässt sich auch in kurzer Zeit entdecken und lieben. Wir jedenfalls haben beides an zwei Tagen erlebt und viel über Caen in Erfahrung gebracht. Vor allem der frische Fisch und die Meeresfrüchte haben es uns angetan, sodass wir gewiss eines Tages erneut dort vorbeischauen werden.
Bei unseren Unternehmungen in Caen fiel uns auf, dass die Stadt eng mit einer bewegenden Geschichte verbandelt ist. Der Ausbau der keltischen Siedlung zur Stadt erfolgte durch die Normannen, die auf einer Insel am Zusammenfluss der Flüsse Odon und Orne eine Festung errichteten. Kein geringerer als Wilhelm der Eroberer gab hierfür den Befehl. Caen wurde von den Engländern 1346 und 1417 belagert. Die folgenden Jahrhunderte verliefen ruhig in der Hauptstadt des Département Calvados mit seinen blühenden Apfelbäumen. Bis zum Jahr 1944, in dem die Schlacht um Caen zwischen Alliierten und Hitlerdeutschland tobte. Tausende Zivilisten und Soldaten ließen ihr Leben, befreit wurde die Stadt am D-Day, dem 6. Juni 1944.
Wer sich dazu entschlossen hat, eine Rundreise durch die Normandie zu unternehmen, sollte unbedingt einen Abstecher nach Caen machen.
Übrigens: Wenn Du wissen möchtest, wo das beste Fischrestaurant der Stadt ist und damit die köstlichsten Austern bekommst, die du jemals gegessen hast, dann schaue doch mal bei den beiden Teilzeitreisenden Anna und Michael von Reisepuzzle vorbei.[
Normandie Tipp: Caen, Bild: Reisepuzzle

Normandie Tipp: Caen, Bild: Reisepuzzle

Normandie Tipp #04: Blicke auf den Mont-Saint-Michel & Abbaye de Hambye | Côté Langues

Das Schönste am Mont-Saint-Michel ist für mich nicht ein Besuch der bekannten Insel mit ihrer Abtei, sondern die Blicke auf den Mont. Bei klarem Wetter hat man die schönste Aussicht vom Jardin des Plantes in Avranches aus. Wer gerne wandert oder Rad fährt, kann den Mont auch vom Poldergebiet rund um Coz-sur-Couesnon bewundern und dort z. B. auch ganz in Ruhe vor seiner Kulisse picknicken. Ganz ohne Touristen, Andenkenläden und anderen Rummel.

Mein Lieblingsziel im Departement Manche ist aber die Abtei im etwa 1200 Einwohner kleinen Hambye. Nur wenige Kilometer vom Dorf entfernt liegt sie im herrlich grünen, fast unberührten Tal der Sienne. Den besten Eindruck von der Abtei bekommt man, wenn man sich aus Percy kommend mit dem Rad oder dem Auto über die D258 nähert. Erbaut wurde dieses Benediktinerkloster im 12. und 13. Jahrhundert. Während der Revolution wurde es stark zerstört. Anschließend diente die Klosterkirche als Steinbruch, so dass es sich bei der Abtei heute nur noch um eine Ruine handelt. Für mich eine sehr majestätische… Ganz klar einer meiner Lieblingsorte nicht nur in der Normandie, sondern in ganz Frankreich!

Über Côté Langues:
Ich lebe seit mehreren Jahren überwiegend in Westfrankreich und reise pro Jahr etwa vier Monate. Hauptsächlich geht es dabei durch Deutschland. Auf meinem Blog, der meiner Website Côté Langues angegliedert ist, schreibe ich über meine Reisen und auch über Erinnerungskultur.

Blick auf den Mont Saint Michel, Bild: Escape from Reality

Normandie Tipp: Mont Saint Michel, Bild: Escape from Reality

Normandie Tipp #05: Mit dem Zug in die Normandie | Weltenkundler

Zu den feinen, weißen Sandstränden der Normandie gelangt ihr bequem per Bahn. Einmal Umsteigen in Paris und schon seid ihr am Atlantik. In Städten wie Granville oder Le Havre liegen die Strände sogar mitten im Stadtgebiet. Und wenn ihr zusätzlich noch eine Fährstunde investiert, gelangt ihr zum Chausey-Archipel – einem Inselparadies im Ärmelkanal.

Das Seebad Granville

In Granville herrschen die extremsten Gezeiten Europas – das Meer steigt und fällt alle sechs Stunden um unglaubliche 16 Meter. Allein deswegen lohnt sich der Besuch. Granville ist seit dem 19. Jahrhundert anerkanntes Seebad, entlang der Strandpromenade liegen imposante Bauten der Bäderarchitektur. Das Meer, rauscht bei gegen die Küste und bei Ebbe taucht der kilometerlange, feine Sandstrand der Stadt auf.
Einen ausführlichen Bericht zu Granville findet ihr hier.

Von Granville zu den Chausey-Inseln

Lust auf eine frische Ozeanbrise? Auf kühles Atlantikwasser, das eure Füße umspült? Dann willkommen auf den Chausey-Inseln! Während die große Nachbarin Jersey zu England gehört, liegt Chausey auf französischem Hoheitsgebiet; nur eine Fährstunde von Granville entfernt. Insgesamt 365 Inseln zählen nach offizieller Lesart zum Archipel – aber nur eine ist bewohnt. Hier findet ihr Strände, die fast karibisch anmuten.
Hier findet ihr alles Wissenswerte zu den Chausey-Inseln.

Über Antjes Blog Weltenkundler:
Ihr wollt in die ohnehin überfüllten Trendmetropolen? Möglichst noch mit dem Billigflieger? Begeistert euch für Kreuzfahrten und All inklusive-Angebote? Dann seid ihr beim Weltenkundler falsch! Total falsch. Aber wenn ihr echte Alternativen in NRW, Deutschland und Europa sucht, werdet ihr auf meinem Blog fündig. Ich stelle viele schöne, spannende Reiseziele vor, die weniger überlaufen und überteuert sind. Das sind zumeist Städte und Regionen, die ihr gut mit der Bahn erreichen könnt und die nachhaltigen Tourismus ernst nehmen. Schaut einfach einmal rein.

Normandie Tipp: Granville und Iles Chausey, Bild: Weltenkundler

Normandie Tipp #06: Kreidefelsen und gesalzenes Karamell zum Frühstück | Safetravels

Étretat und seine hohen, vom blau-grünen Wasser umspülten Kreidefelsen sind das Wahrzeichen der wildromantischen Küste der Normandie. Nicht weit entfernt und etwas versteckt im bäuerlichen Hinterland haben wir eine Unterkunft entdeckt, die uns ganz besonders fasziniert hat: Le Clos des Hautes Loges. Das am Ortsrand von Les Loges gelegene Herrenhaus aus rotem Backstein mit seinen leuchtend weißen Sprossenfenstern bietet fünf liebevoll eingerichtete Gästezimmer, einen Zirkuswagen und drei Ferienhäuser. Wir haben im Arsène Lupin Zimmer übernachtet, inklusive Bett im Alkoven, Badewanne mit Löwenfüßen und Blick auf den Garten mit Hühnerstall. Zum Frühstück gab es zur hausgemachten Konfitüre Leckereien aus der örtlichen Boulangerie: Baguettes, Croissants und als regionale Spezialität einen Brotaufstrich aus gesalzenem Karamell. Der war übrigens so gut, dass wir auf dem Weg nach Êtretat gleich nochmal bei der Bäckerei angehalten haben.

Ins Zentrum von Étretat fährt man mit dem Auto von der Unterkunft etwa 10 Minuten. Und wer genug vom touristischen Trubel dort hat, dem können wir einen Abstecher nach Yport nördlich von Les Loges empfehlen. Die Kreidefelsen sind hier nicht weniger schön und in der winzigen Bucht liegen viele kleine bunte Fischerboote.

Über uns und Safetravels:
Silke und Markus, zwei reisebegeisterte Blogger aus Hamburg. Auf Safetravels.de schreiben wir über unsere Leidenschaften: Planen, Reisen und Wandern. Am liebsten sind wir unterwegs im Südwesten der USA und in Frankreich. Bei uns gibt es eine spannende Mischung aus Insidertipps und Reiseberichten und wir helfen Dir bei der Planung Deines ganz persönlichen Roadtrips.

Normandie Tipp: Yport, Bild: Safetravels

Le Clos de Haut Loges, Bild: Safetravels

Normandie Tipp #07: Flucht mit dem Zug aus dem Pariser Großstadtdschungel ins Blumenmeer des „Jardin de Monet“ in Giverny | ExploreGlobal

Französisch und Kunst als Lieblingsfächer in der Schule – klar, dass das Künstlerdorf Giverny schon zu Schulzeiten auf unserer Bucketlist stand. Nach über 10 Jahren sich einen derartigen Traum zu erfüllen, war für uns im Mai 2019 ein echtes Erlebnis. Claude Monet residierte im beschaulichen Dorf Giverny im Seinetal und hinterließ als Erbe aus der Kunstepoche des Impressionismus einen gigantischen Garten aus unzähligen Pflanzenarten und Seerosenteichen, einen heutzutage wahrhaften Tourismusmagneten: 20-30 Minuten standen wir in der Schlange aus Tagestouristen aus aller Welt, unter die sich besonders viele britische Reisegruppen mengten. Die 9,50 € Eintritt zum Garten (Stand 2019) ließen sich auch per Kreditkarte begleichen. Auch wenn die Wege durch den Garten enger als gedacht waren, führten sie mitten durch ein Blumenmeer, das noch heute andächtig gehegt und gepflegt wird. Trotz der Besucherzahlen wird der Charme einer Idylle dort bewahrt.

Letztlich war das Spannende an dieser Zugreise vom Pariser Bahnhof Saint-Lazare in das Département Eure in der Normandie, das unmittelbar an die Nachbarregion Île-de-France grenzt, bei diesem Tagesausflug zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: den Garten von Monet sowie die alte Stadt Vernon. Dort an der Seine thront die Stadt mit vielen Cafés, schmucken Fachwerkhäusern und Architekturmeisterwerken, wie dem Château des Tourelles und außerhalb gelegen das Château de Bizy. So entschleunigt man wunderbar – ohne Mietwagen – vom lauten Chaos in Paris. Für ca. 25 € Zugfahrt hin und zurück kann man das glücklicherweise auch mit kleinem Budget unternehmen und kann ab Paris als Ausgangsort wunderbar in die Normandie reisen.

Über ExploreGlobal:
Die Autoren von ExploreGlobal haben zeitweise in Frankreich gelebt, dort neben Reise- auch berufliche Erfahrungen gesammelt und berichten deshalb häufiger & aus erster Hand über sehr unterschiedliche Regionen unseres großen Nachbarlandes: mehrere Frankreich-Reiseberichte sind bereits erschienen – ein neuer Bericht zu Paris und Giverny folgt demnächst.

Garten von Monet, Giverny, Bild: ExploreGlobal

Normandie Tipp: Giverny, Bild: ExploreGlobal

Normandie Tipp #08: Die Landungsstrände | Hin-Fahren

Die Normandie ist seit vielen Jahren ein Lieblingsreiseziel. Hier ziehen uns immer wieder die Landungsstrände magisch an. Das tiefblaue Meer unter einem strahlend blauen Himmel und die riesigen Sandstrände haben uns in den Bann gezogen. 

Die Region hat den Namen von den Ereignissen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Auf den schönen Stränden, wo heute Kinder spielen und Strandsegler fahren, landeten die Alliierten am 6. Juni 1944. Die Namen Sword Beach, Juno Beach, Gold Beach, Omaha Beach und Utah Beach für die einzelnen Strandabschnitte erinnern daran. Noch heute kommen zahlreiche Besucher, um die Ereignisse um den D-Day nachzuvollziehen. Die Erinnerung ist allgegenwärtig: Überall gibt es kleine Museen und Ausstellungen. An den schönsten Ecken der Landungsstrände grasen Kühe und Pferde zwischen Bunkerresten und Denkmälern. Und neben den unendlichen feinen Sandstränden stehen alte Panzer. 

Die Region hat einen besonderen Zauber. Die Natur, das Meer und die kleinen Orte mit den bunten Fachwerkhäusern sind wunderschön. Wir haben hier schon einsame und ruhige Tage am Strand verbracht und mit unserem Sohn eine Menge Sandburgen gebaut – einmal sogar unter Bebachtung eines neugierigen Seehundes. Ein anderes Mal, haben wir ausgiebig Trabrennfahrer und Fischer beobachtet. Und auch ein Besuch von Bayeux mit altem Stadtkern und dem „Teppich von Bayeux“ aus dem elften Jahrhundert gehört zu unserem Normandiebesuch mit dazu. Wir kommen immer wieder hierher. Die Verbindung aus Geschichte & Landschaft hat einen eigenen Reiz.

Mehr zu den Landungsstränden und anderen Zielen in der Normandie findest Du auf meinem Blog.

Über Hin-Fahren – wo es schön ist:
Mit meinen ausführlichen Camping- & Wohnmobil-Reisebeschreibungen und Camper-Tipps gebe ich auf hin-fahren.de Anregungen für einen schönen Urlaub und mache auf neue Ziele neugierig. Einsteiger und Interessenten begleite ich bei den ersten Schritten und helfe bei der Entscheidungsfindung zum richtigen Wohnmobil.

Landungsstrände, Bild: Hin-Fahren

Normandie Tipp: Landungsstrände, Bild: Hin-FahrenNormandie Tipp #09: Der Mont Saint Michel – Ein Fels in der Brandung | Gabriela auf Reisen

Wer an die Normandie denkt, denkt sicher auch gleich an dieses berühmte Wahrzeichen, den Mont Saint Michel. Zu Ehren des Erzengels Michael fing man vor rund 1000 Jahren an, das Kloster auf der kleinen Insel zu bauen. Später wurden die Mönche vertrieben und aus dem Kloster ein Gefängnis gemacht. Heute leben noch rund 50 Menschen immer auf der Insel. In ca. 40 Minuten zu Fuß oder schnell mit den Shuttlebussen, erreicht man die Insel über einen Damm. Früher ging das nur bei Ebbe. Jeden potenziellen Angreifer konnte man so schon von weitem sehen.

Über 3,5 Millionen Menschen besuchen das Kloster des Mont Saint Michel pro Jahr, leider häufig bei Regen. Aber wir haben Glück. Bei strahlendem Sonnenschein erkunden wir das Kloster mit seinen dicken Steinmauern. Mehr über Gabrielas Besuch des Mont Saint Michel liest Du auf ihrem Blog.

Über den Reiseblog Gabriela auf Reisen:
Gabriela Kern und schreibt auf ihrem Blog seit etwa sechs Jahren über ihre kurzen oder auch mal ganz langen Reisen, die sie bisher in über 85 Länder der Erde und auf alle Kontinente geführt haben. Viele großartige Menschen konnte sie so kennenlernen und mit einigen ist sie nun seit Jahren befreundet, über Ozeane und Grenzen hinweg.

Mont Saint Michel, Bild: Gabriela auf Reisen

Normandie Tipp: Mont Saint Michel, Bild: Gabriela auf Reisen

Normandie Tipp #10: Von der Côte d’Albatre an die Côte Fleurie | journeyroutes

Phare de Fécamp & Cap Fagnet

Am Phare de Fécamp habt Ihr vom Leuchtturm aus einen guten Blick auf Fecamp und die Steilklippen. Kurz vor dem Leuchtturm befindet sich ein kleiner Parkplatz, an dem eine Treppe hinunter zum Meer führt. Hier habt Ihr einen Blick von unten auf die imposanten Felswände. Am Cap de Ferrat kann man wunderbar den Blick auf den Atlantik und die steilen Felsklippen genießen. Das Cap Fagnet ist der höchste Punkt der Alabasterküste und die Ausblicke von hier oben sind einmalig.

Étretat

Diese kleine Gemeinde ist vor allem wegen ihrer weißen Felsklippen bekannt, die den Ort von beiden Seiten umrahmen. Die Szenerie, die sich einem von allen möglichen Perspektiven aus bietet, ist einmalig. Vom Strand aus führen verschiedene Wege hinauf auf die unterschiedlichen Plateaus mit Blick auf die imposanten Felsen. Der perfekte Platz für wunderschöne Fotomotive. Étretat ist für mich ein Ort der Erholung und Entspannung.

Deauville

Deauville ist ein wirklich malerischer Küstenort mit vielen kleinen Cafés und Restaurants, aber eigentlich bekannt für seine Pferderennen. Am schönsten ist die herrliche Strandpromenade, wo kleine Strandkabinen mit Schauspielernamen das Bild prägen. Ein wunderbares Bild bieten hier die vielen bunten Sonnenschirme, die scheinbar in perfekten Abständen zueinander aufgestellt sind und einen wunderbaren Kontrast zum feinen goldfarbenen Sand bilden.

Honfleur

Honfleur ist ein toller Ort, um durch verwinkelte Gässchen zu flanieren oder einfach einen Kaffee am schönen Yachthafen zu genießen. Dieses Städtchen besticht mit seinem schönen Flair und Kunstliebhaber kommen hier in den kleinen Galerien voll auf ihre Kosten.

Über journeyroutes:
journeyroutes ist aus einer Leidenschaft für Südafrika entstanden. Die wunderbaren Erlebnisse in diesem Land, wollte ich einfach festhalten. Neben spannenden Artikeln über Südafrika, findet Ihr aber auch viele Roadtrip Abenteuer und Routenvorschläge für Eure nächste Reise in Europa.

Etretat und seine KreidefelsenNormandie Tipp: Etretat und seine Kreidefelsen

Normandie Tipp #11: Giverny – der Seerosenteich von Claude Monet | Von Ort zu Ort reisen

Von Paris aus braucht man etwa 40 Minuten mit dem Zug in den kleinen Ort Giverny in der Normandie. Hier lebte und arbeitete einst Claude Monet. Heute kann man sein Wohnhaus und den wunderschönen Garten besuchen, in dem man mitten in Monets Bildern steht, denn genau an dieser Stelle hat er zum Beispiel das berühmte Bild mit dem wunderschönen Seerosenteich gemalt. Einen Spaziergang durch den Garten darf man einfach nicht verpassen. Es blüht überall in den schönsten Farben und wenn ich malen könnte, wäre hier bestimmt ein wunderschönes Bild entstanden. Nicht verpassen sollte man auch den Besuch im Wohnhaus Monets, wo viele Bilder des Künstlers hängen und man eine Menge über sein Leben erfährt. Wir waren von begeistert und haben den Besuch in Giverny sehr genossen.
Über Von Ort zu Ort reisen:

Wir sind Susanne und Patrick vom Reiseblog „Von Ort zu Ort reisen“. Wir haben beschlossen, dass das Leben zu kurz ist, um nur zu arbeiten. Also haben wir vor einiger Zeit begonnen, unsere Jobs umzustrukturieren und haben nun mehr Zeit zu reisen. Jedes Jahr erweitern wir unsere Reisezeit etwas mehr, immer mit dem Ziel unsere Zeit zu genießen und die Welt Stück für Stück zu entdecken.

Normandie Tipp: Giverny, Bild: Von Ort zu Ort reisen

Normandie Tipp #12: Mit dem Fahrrad durchs Pays d’Auge | Wandernd

Im Frühsommer 2015 radelten wir 24 Tage lang einmal quer durch die Normandie – die Erfüllung eines langgehegten Reisetraumes. Wir sahen unterwegs so viele wunderschöne Ecken, erlebten die Landschaft doch noch einmal ganz anders, als wenn man mit dem Auto unterwegs ist und waren v.a. begeistert vom normannischen Hinterland: Kaum Touristen, wenig Verkehr, Kühe, grüne Weiden, eine traumhafte Natur und eine vorzügliche Küche.
Besonders angetan hat es uns dabei das Pays d’Auge, die Region rund um den berühmten Ort Camembert. Allerdings war dies auch eine der größten Herausforderungen für das Radfahren, denn das Pays d’Auge ist von vielen Hügeln durchzogen, die zwar sehr pittoresk sind, aber auch Anstiege von 15-20% bedeuten. Geprägt ist die Region außerdem vom Käse: Die Route des fromages führt durchs Pays d’Auge und drei der vier berühmten normannischen Käsesorten kommen aus dieser Ecke, nämlich Pont l’Évêque, Camembert und Livarot. Alle drei ein Genuss!
Wer vor hat, einen entspannten, naturnahen Urlaub in Frankreich zu verbringen, der sollte sich überlegen, ein Ferienhaus im Pays d’Auge zu mieten. Es eignet sich auch gut als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Bayeux, Rouen und an die Landungsstrände. Zumindest wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Meine Erlebnisse im Pays d’Auge könnt ihr hier nachlesen.
Über Wandernd.de:
Ich heiße Ilona und schreibe auf wandernd.de über meine Reisen, meist mit einem Fokus auf die Geschichte und Geschichten der bereisten Orte. Fast immer reise ich ohne Auto, sondern mit dem Zug oder auch einmal dem Fahrrad – mitunter natürlich auch dem Flieger, v.a. wenn es in den orientalischen Raum geht.
Pays d' Auge, Bild: Wandernd.de
Camembert, Bild: Wandernd.de

Normandie Tipp #13: Architektur in Le Havre | Barbaras Reiseblog

Die Normandie ist sehr vielseitig: Neben einer schönen Küstenlandschaft, malerischen Dörfern, Schauplätzen der Weltkriege und mondänen Seebädern lohnt aber auch die größte Stadt der Region einen Besuch! Nachdem Le Havre am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört war, hat man die Planungen für den Wiederaufbau der Stadt dem Architekten Auguste Perret übertragen. Mit seinem Team entwarf er breite Boulevards und Häuser in getöntem Beton mit geometrischer, klarer Sichtbeton-Architektur. Wenn man durch Le Havre bummelt, ist dieser Baustil prägend, wie hier am Rathaus.

Von der Landseite und vom Meer her beherrscht der Kirchturm der Gedächtniskirche St. Joseph die Stadt. Ähnlich wie ein Leuchtturm ragt er hervor und dient als markanter Orientierungspunkt für einen Spaziergang in die Innenstadt. Die Kirche Saint-Joseph du Havre mit ihrem 107 Meter hohen, achteckigen Glockenturm der Kirche hat mir imponiert: 12.700 bunte Glasfenster illuminieren das Kircheninnere; deren Farben dem Sonnenverlauf folgen. Für das Gebäude wurden 700 Tonnen Stahl und 50000 Tonnen Beton verbaut. Sie ist eine Gedenkstätte für die Zerstörung der Stadt und zeigt durch das Aufragen in die Höhe, dass es immer weiter geht. Seit 2005 ist der städtebaulichen Neuanfang in Le Havre UNESCO-Weltkulturerbe.

Über Barbaras Spielwiese – Reiseblog:
Ich reise schon mein ganzes Leben und bin überhaupt gerne unterwegs. Seit 15 Jahren schreibe ich darüber auf Barbaras Spielwiese – Reiseblog und freue mich, wenn ich meinen Lesern Tipps aus erster Hand geben kann. Neben Fernzielen reizen mich auch Orte oder Landschaften in Europa und Deutschland.

Architektur in Le Havre, Bild: Babaras Reiseblog

Le Havre, Bild: Babaras Reiseblog

Normandie Tipp #14: Entlang der Alabasterküste | Planet Hibbel

In den Osterferien waren wir mit unseren Kindern in der Normandie unterwegs und haben uns auf Anhieb in die spektakuläre Steilküste und die pittoresken Dörfer verliebt. Die Normandie ist sehr abwechslungsreich und groß. Wir haben uns daher fürs Erste nur auf die Alabasterküste konzentriert, die sich von Le Tréport bis nach Le Havre zieht. Auf der Strecke von ca. 120 km gibt es jede Menge wunderschöner Ecken, für die man sich unbedingt Zeit nehmen sollte. Kleine idyllische Örtchen wie Varengeville-sur-Mer, Veules-les-Roses oder Yport tragen mitunter den Titel „schönstes Dorf Frankreichs“ und man kann auf Anhieb nachvollziehen, warum die Normandie die Wiege des Impressionismus ist.
In bezaubernden kleinen Buchten wie Vaucottes-sur-Mer kann man picknicken und ein erfrischendes Bad im Ärmelkanal nehmen. Die Steilküste ist allgegenwärtig und hat mit ihren Kreidefelsen in Étretat ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art hinterlassen. Immer wieder trifft man auch auf die Mahnmale des Atlantikwalls. Bunker, die heute wie zerstörte Raumschiffe mitten auf den Stränden liegen. Auch die Wikinger haben auf ihren Eroberungen jede Menge Spuren in der Haute Normandie hinterlassen. Einst fuhren sie mit ihren Langbooten über die Seine und eroberten sogar Paris.
Über Planet Hibbel:
Nadine hat bereits vor ihren Söhnen jahrelang die Welt umrundet und wollte beweisen, dass das Reisen mit Kindern nicht vorbei ist. Sie schreibt daher seit fast 8 Jahren auf www.planethibbel.com über die großen und kleinen Reisen mit ihrer Familie.
Vaucottes, Bild: Planet Hibbel

Warst Du schon mal in der Normandie? Wenn ja: Was ist Dein Lieblingsplatz in dieser schönen Region Frankreichs? Ich freue mich über Deinen Kommentar!

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