Wohnmobil-Tour in der Normandie: Von der Alabasterküste bis zum Mont-Saint-Michel

Wohnmobil-Tour in der Normandie: Von der Alabasterküste bis zum Mont-Saint-Michel
Werbung | Sponsored Post Die Normandie ist ein ideales Reiseziel für einen Urlaub mit dem Wohnmobil oder Campervan. Mein Routenvorschlag für eine Wohnmobil-Tour in der Normandie folgt der Küstenlinie: Von der Côte d’Albâtre geht es über die Côte Fleurie, die Côte de Nacre und die Halbinsel Cotentin bis zum berühmten Klosterberg Mont Saint-Michel. Dabei punktet die Region am Ärmelkanal im Norden Frankreichs mit atemberaubenden Landschaften, charmanten Städtchen, die zum Verweilen einladen, aber auch mit Kunst, Geschichte und Genuss.

Wohnmobil-Stellplätze & Campingplätze in der Normandie

In der Normandie findest Du jede Menge Campingplätze oder Wohnmobil-Stellplätze. Ob am Meer oder im idyllischen Landesinneren – viele davon sind sehr schön inmitten der Natur gelegen und in die eindrucksvollen Landschaften eingebettet. Beste Voraussetzungen für eine gelungene Wohnmobil-Tour in der Normandie!

Hier findest Du einen Überblick über Campingplätze und Wohnmobil-Stellplätze in der Normandie.

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Wohnmobil-Tour in der Normandie: Wohnmobil mieten

Urlaub mit dem Wohnmobil liegt voll im Trend, erst Recht in Zeiten von Corona. Denn mit dem Camper bist Du unabhängig und kannst Deine Route  kurzfristig flexibel anpassen. Doch um einen Wohnmobil-Urlaub genießen zu können, brauchst Du natürlich nicht selbst stolzer Besitzer eines solchen zu sein. Das Urlaubsglück auf vier Rädern und das dazu gehörende Freiheitsgefühl kannst Du auch einfach mieten. Fündig wirst Du beispielsweise bei Vermieter-Portalen wie etwa Campanda.

Die Côte d’Albâtre: Kreidefelsen am Ärmelkanal

Zwischen Le Tréport im Osten bis Le Havre im Westen erstreckt sich im Département Seine-Maritime auf über 120 km Länge die Alabasterküste. Charakteristisch für diesen Küstenabschnitt sind entzückende ehemalige Fischerdörfer, aber vor allem die steilen, weißen Felswände, die bis zu 100 Meter über dem Meer aufragen. Die Erosion hat teilweise bizarre Bögen erschaffen. Die Kombination aus außergewöhnlichen Landschaften und diesem ganz besonderen Licht, das hier an der Küste herrscht, lockte Impressionisten wie Monet, Manet oder Degas an und die Kreidefelsen standen geduldig Modell.

  Lesetipp: Malerische Landschaften am Ärmelkanal – 14 Reiseblogger-Tipps für die Normandie

Wohnmobil-Tour in der Normandie: Klippen von Etretat

Wohnmobil-Tour in der Normandie: Klippen von Etretat

Dieppe: Frankreichs ältestes Seebad

Erste Station dieser Wohnmobil-Tour in der Normandie ist Dieppe: Die Stadt rühmt sich, Frankreichs ältestes Seebad zu sein – es heißt, hier wurde der Badeurlaub erfunden! Eingebettet zwischen hohen Kreidefelsen, erstreckt sich Dieppe an den Ufern des Flusses Arques. Neben dem Tourismus spielt die Fischerei eine wichtige Rolle, der See- und Fischereihafen gehört zu den bedeutendsten Frankreichs. Besonders begehrt sind die Jakobsmuscheln aus Dieppe.

Überragt werden der Hafen und die Stadt von trutzigen Burgmauern. Die Burg stammt aus dem 15. Jahrhundert und beherbergt das Stadtmuseum und eine Gemäldesammlung. Die Aussicht auf Dieppe und die Kreideklippen ist von hier oben fantastisch. Auffällig ist der am Strand gelegene Komplex Les Bains: In einem 50 m langen Freibad kann man in 27 bis 30 Grad warmem Meerwasser baden.

Bei einem Spaziergang entlang der Strandpromenade hörst Du, wie die Kieselsteine mit jeder Welle beruhigend aneinander klackern. Vorbei an den Strandhütten flaniert man bis zu den hochaufragenden Klippen. Oder setzt sich einfach hin und schaut aufs Meer hinaus bis die Sonne darin versinkt.

Die Burg von Dieppe

Trutzige Mauern mit Meerblick: Die Burg von Dieppe

Wohnmobil-Tour in der Normandie: Burg & Strand von Dieppe

Oben die Burg, unten die Promenade und das Meeresschwimmbad von Dieppe

Badehäuschen am Strand von Dieppe

Badehäuschen am Strand von Dieppe

Sonnenuntergang am Strand von Dieppe

Sonnenuntergang am Strand von Dieppe

Veules-les-Roses: Frankreichs kleinster Fluss

Veules-les-Roses ist ein kleines charmantes Dorf an der Alabasterküste, das auch ein beliebtes Ausflugsziel ist. Ein Grund dafür ist die nicht einmal 2 km lange Veules, die hier in den Ärmelkanal mündet und als Frankreichs kleinster Fluss gilt. Ein Rundgang führt durch das idyllische Dorf, dabei gibt es Fachwerkhäuser, historische Mühlen, die Kirche Saint-Martin und die Ruine der Fischerkirche St. Nicolas zu entdecken. Und natürlich darf auch ein Strandspaziergang mit Blick auf die Kreidefelsen nicht fehlen. Übrigens gehört Victor Hugo zu den bekanntesten Gästen von Veules-les-Roses – an ihn erinnert eine Bronzeplatte und eine Straße.

Wohnmobil-Tour in der Normandie: Landidylle in Veules-les-Roses

Landidylle in Veules-les-Roses

Mühlrad auf dem Rundweg durch Veules-les-Roses

Mühlrad auf dem Rundweg durch Veules-les-Roses

Kreideklippen in Veules-les-Roses

Kreideklippen in Veules-les-Roses

Saint-Valery-en-Caux: Hauptstadt des Pays des Caux

Umrahmt von steilen Kreideklippen liegt Saint-Valery-en-Caux genau zwischen Dieppe und Fécamp. Der Hafen des kleinen Ortes am Ärmelkanal ist gut geschützt, neben Fischerbooten tummeln sich hier auch etliche Yachten. Die Hafeneinfahrt wird durch einen kleinen Leuchtturm markiert. Sehenswert ist das Fachwerkhaus Maison Henri IV, in dem ein Museum und die Touristeninformation untergebracht sind.

Mein Tipp
Gegenüber des Leuchtturms gibt es einen tollen Wohnmobil-Stellplatz. Wer hier einen Platz ergattert, hat die beste Aussicht aufs Meer, den Leuchtturm und den Hafen von Saint-Valery-en-Caux.
Wohnmobil-Tour in der Normandie: Saint-Valery-en-Caux an der Alabasterküste

Saint-Valery-en-Caux an der Alabasterküste

Leuchtturm und Hafeneinfahrt von Saint-Valery-en-Caux

Leuchtturm und Hafeneinfahrt von Saint-Valery-en-Caux

Fécamp: Kabeljau und Kräuterlikör

Auf halber Strecke zwischen Dieppe und Le Havre liegt Fécamp. Einst war Fécamp der wichtigste Kabeljauhafen Frankreichs, die Fischer des Hafenstädtchens fuhren bis nach Neufundland, um Kabeljau zu fangen. Von dieser Zeit zeugen heute noch die Fischerhäuser am Hafen und das Fischereimuseum Musée des Terre-Neuvas et de la Pêche. Heute hat der große Yachthafen der Fischerei den Rang abgelaufen. Weitere Sehenswürdigkeiten in Fécamp sind der historistische Palais Bénédictine aus dem 19. Jahrhundert, in dem der bekannte Kräuterlikör DOM Bénédictine gebrannt wird sowie die Abteikirche Sainte-Trinité.

Oberhalb des Hafens von Fécamp befindet sich das Cap Fagnet, das mit 110 m Höhe der höchste Punkt der Côte d’Albâtre ist. Dort thront die Kapelle Notre-Dame du Salut, gleich dahinter sind die Überreste von Bunkern und Verteidigungsanlagen, die von der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs als Teil des Atlantikwalls errichtet wurden.

Lesetipp: Roadtrip Normandie – Kreidefelsen, Küstenpfade & Leuchttürme

Mein Tipp
Von Fécamp aus kannst Du eine Bootstour zu den berühmten Kreidefelsen von Étretat machen und dabei unter den berühmten Felsbögen hindurch fahren. Ein tolles Erlebnis!
Wohnmobil-Tour in der Normandie: Kreideklippen bei Fécamp

Kreideklippen bei Fécamp

Im Hafen von Fécamp in der Normandie

Im Hafen von Fécamp in der Normandie

Malerisches Fischerdorf Yport

Die steilen Kreidefelsen der Alabasterküste umschließen Yport auf beiden Seiten. Bei Ebbe gelangt man auf die Muschelbänke unterhalb der Falaises. Auf dem Kiesstrand liegen bunte Boote und geben ein schönes Fotomotiv ab. Genauso wie die kleinen weiß-blauen Badehäuschen, die in Reih und Glied stehen und hinaus auf den Ärmelkanal blicken.

Wohnmobil-Tour in der Normandie: Fischerboote am Strand von Yport

Fischerboote am Strand von Yport

Alabasterküste der Normandie bei Yport

Alabasterküste der Normandie bei Yport

Die berühmten Kreideklippen von Étretat

Besonders atemberaubend ist die Alabasterküste in Étretat. Hauptattraktion von Étretat sind die Falaises, die Kreideklippen, welche dem Ort auf beiden Seiten einen malerischen Rahmen geben. Die Erosion hat hier ganze Arbeit geleistet und einzigartige Formen erschaffen. Zu den charakteristischen Felsformationen gehören die Falaises Porte d’Aval, La Manneporte und Porte d’Amont. Bei einer Wanderung auf dem Zöllnerpfad entlang der Steilküste erlebst Du immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Kreidefelsen.

Neben den Falaises gehören zu den Sehenswürdigkeiten von Étretat die Kapelle Nôtre-Dame-de-la-Garde, das Monument Nungesser et Coli, die Jardins d’Étretat, die alte Markthalle, der Clos Lupin und das Château des Aygues.

Wohnmobil-Tour in der Normandie: Strandpromenade von Etretat

Strandpromenade von Etretat

Blick von den Klippen hinunter auf Etretat

Blick von den Klippen hinunter auf Etretat

Bootstour zu den Kreidefelsen von Etretat in der Normandie

Bootstour zu den Kreidefelsen von Etretat in der Normandie

Sonnenuntergang am Strand von Etretat

Sonnenuntergang am Strand von Etretat

Die Côte Fleurie: Mondänes Strandleben

Von der Côte d’Albatre geht es weiter an die Côte Fleurie mit ihren bekannten Seebädern. Sie erstreckt sich auf ca. 40 km von Honfleur bis Cabourg, zwischen der Mündung der Seine und der Orne. Ihren Namen verdankt die Blumenküste den blühenden Gärten. Ein Seebad reiht sich ans nächste, die Villen der Belle Epoque verströmen Eleganz. Kein Wunder, dass sich an der Côte Fleurie sowohl das Jet-Set als auch ganz normale Urlauber wohlfühlen.

Trouville-sur-Mer: Königin der Strände

Als das Baden in Mode kommt wandelt sich Trouville vom kleinen Fischernest zur “Königin der Strände”. Im 19. Jahrhundert gilt der Strand mit dem feinen, weichen Sand sogar als der schönste Frankreichs. Trouville hat sich trotz der Sommerfrischler seinen authentischen Charakter bewahrt. Davon kannst Du Dich bei einem Spaziergang durch die malerischen Altstadtgassen überzeugen. Im Hafen kannst Du die Fischer beobachten – oder schau doch mal in der historischen Fischhalle von Trouville vorbei und decke Dich mit fangfrischen Leckereien ein.

Neben den vielen Villen des Badeortes gehört das Hotel “Des Roches Noires” zu den Sehenswürdigkeiten von Trouville. Hier verbrachten die französischen Schriftsteller*innen Marcel Proust und Marguerite Duras ihre Ferien. Das Hotel wurde auch vom impressionistischen Künstler Claude Monet gemalt.

Mein Tipp
Mache doch einen Abstecher ins Pays d’Auge und erlebe das Hinterland der Côte Fleurie. Besonders schön ist es während der Apfelblüte auf der gut ausgeschilderten Route du Cidre, auf der Du nicht nur die Landschaft, sondern auch den berühmten normannischen Cidre direkt beim Erzeuger genießen kannst.
Wohnmobil-Tour in der Normandie: Hafen von Trouville-sur-Mer

Hafen von Trouville-sur-Mer

Casino von Trouville an der Côte Fleurie

Casino von Trouville an der Côte Fleurie

Ausflug ins Pays d'Auge auf der Route du Cidre

Ausflug ins Pays d’Auge auf der Route du Cidre

Deauville: Laufsteg der Stars

Die 653 Meter lange Strandpromenade “Les Planches” sind in Deauville die Bretter, die die Welt bedeuten: An den kleinen Badehäuschen prangen die Namen der Stars, die das Seebad besucht haben. Meist im Rahmen des alljährlich stattfindenden Filmfestivals, bei dem sich die Hollywood-Größen die Klinke in die Hand geben. Doch auch im restlichen Jahr sind die Holzplanken der Laufsteg der Schönen und Reichen, die hier zum Flanieren herkommen. Für noch mehr mondänes Flair sorgen die Rennbahn und das Casino. Doch der größte Star von Deauville ist unbestritten der feine Sandstrand mit seinen bunten Sonnenschirmen.

Wohnmobil-Tour in der Normandie: Hollywood-Flair an der Strandpromenade von Deauville

Hollywood-Flair an der Strandpromenade von Deauville

Deauville: Die Bretter, die die Welt bedeuten

Deauville: Die Bretter, die die Welt bedeuten

Bunte Farbtupfer: Sonnenschirme am Strand von Deauville in der Normandie

Bunte Farbtupfer: Sonnenschirme am Strand von Deauville in der Normandie

Cabourg: Seebad vom Reißbrett

Nach allen Regeln der Kunst wurde das Seebad Cabourg im Départment Calvados entwickelt: Die Stadt wurde auf dem Reißbrett geplant, und zwar in Fächerform – ähnlich wie meine Heimatstadt Karlsruhe. Während in Karlsruhe das Schloss der Mittelpunkt ist, münden die Straßen von Cabourg am Casino direkt am Meer. Die Villen der Belle Epoque prägen das Ortsbild. Besonders beeindruckend ist das historische Grand Hotel, in dem schon Marcel Proust mehrere Sommer lang nächtigte und an seinem Roman “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” schrieb. Er verewigte Cabourg in seinem Roman, allerdings trägt das Seebad dort den Namen Balbec. Nach dem Schriftsteller ist auch die Strandpromenade von Cabourg benannt: Mit 4 km eine der längsten in Europa! Ausgedehnter Flanieren geht kaum. Dabei immer im Blick ist der Ärmelkanal und der feinsandige Strand.

Mein Tipp
Nur wenige Kilometer von Cabourg entfernt befindet sich Villers-sur-Mer, von wo Du eine gute Aussicht auf die schwarzen Felsen der Falaise des Vaches Noires hast.
Grand Hotel von Cabourg

Grand Hotel von Cabourg

Wohnmobil-Tour in der Normandie: Strand des Seebads Cabourg in der Normandie

Strand des Seebads Cabourg in der Normandie

Ausflug zu den Falaises des Vaches Noirs

Ausflug zu den Falaises des Vaches Noirs

Die Côte de Nacre und die Landungsstrände der Normandie

Der nächste Küstenabschnitt ist die Côte de Nacre, wegen der perlmuttfarben schimmernden Sandstrände auch als Perlmuttküste bekannt. Hier wechseln sich kleine Badebuchten mit felsigen Steilklippen und breiten Stränden ab. Badefreuden und dunkle Geschichte liegen hier nah beieinander. Denn an der Côte de Nacre befinden sich die Landungsstrände Sword Beach, Juno Beach, Gold Beach, Omaha Beach und Utah Beach, an denen am 6. Juni 1944 die Alliierten landeten. Die Operation Overload und der D-Day waren der Anfang vom Ende des Zweiten Weltkrieges und Beginn der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. Heute finden sich überall entlang der Landungsstrände Gedenkstätten, Friedhöfe, Museen und Monumente als Mahnmale dieser wichtigen Schlacht und zum Gedenken an die gefallenen Soldaten.

Mein Tipp
Unweit von den Landungsstränden liegt Isigny-sur-Mer. Bei Caramels d’Isigny kannst Du Dich mit den verschiedensten Sorten des bekannten normannischen Karamells eindecken oder am Eisstand Softeis schlecken. Voll im Trend: Caramels beurre salé.
Landungsstrände der Normandie: Utah Beach

Landungsstrände der Normandie: Utah Beach

Wohnmobil-Tour in der Normandie: Landungsstrände in der Normandie: Utah Beach

Bunkeranlage am Utah Beach

Mit dem Wohnmobil über die Halbinsel Cotentin: Die wilde Seite der Normandie

Der nächste Küstenabschnitt dieser Wohnmobil-Tour zeigt im Département Manche ein anderes, wilderes Gesicht der Normandie. Er führt um die Halbinsel Cotentin herum und folgt der Route des Caps bis Barneville-Carteret und weiter nach Granville.

Saint-Vaast-la-Hougue

Saint-Vaast-la-Hougue ist ein lebhaftes Hafenstädtchen im Val de Saire. Der Fischereihafen ist der drittgrößte der Manche und im Yachthafen bietet Platz für viele Boote. Saint-Vaast-la-Hougue ist bekannt für seine Austern. Die Austernbänke liegen direkt in der Bucht zwischen Saint-Vaast-la-Hougue und der vorgelagerten Insel Tatihou. Dank dieser besonderen Lage ist die Gegend so gut für die Austernzucht geeignet, denn die Insel bietet einen natürlichen Schutzwall vor den starken Meeresströmungen. Einige Restaurants rund um den Hafen haben die Spezialität auf der Karte, frischer sind Austern wohl kaum zu bekommen! Wenn Du also die “Huîtres de Normandie” probieren möchtest, wäre hier der richtige Ort dafür.

Mein Tipp
Von Saint-Vaast-la-Hougue aus kannst Du – unabhängig von den Gezeiten – mit dem Amphibienfahrzeug hinüber zur Insel Tatihou fahren. Bei Ebbe kannst Du auch zu Fuß hinüber wandern. Auf der Insel befinden sich ein Vauban-Fort, ein Meeresmuseum, ein maritimer botanischer Garten und ein Vogelschutzgebiet.
Fischerboote im Hafen von Saint-Vaast-la-Hougue in der Normandie

Fischerboote im Hafen von Saint-Vaast-la-Hougue in der Normandie

Vauban-Festung in Saint-Vaast-la-Hougue

Vauban-Festung in Saint-Vaast-la-Hougue

Barfleur: Eines der schönsten Dörfer Frankreichs

Barfleur im Val de Saire zählt zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Dazu trägt vor allem der idyllische Hafen bei, in dem bunte Fischerboote vertäut sind und kleine Boote auf den Wellen schaukeln. Hier solltest Du Dir Zeit nehmen, um durch den Hafen und die Gassen mit den für die Region typischen Granithäusern zu bummeln. An vielen Mauern rankt der Blauregen in die Höhe, weiße Fensterläden leuchten vor dem grauen Gestein. Das Ortsbild wird geprägt durch die von weitem sichtbare Kirche Saint-Nicolas mit ihren trutzigen Steinmauern. Unbedingt einplanen solltest Du einen Abstecher zum nahe gelegenen Leuchtturm Phare de Gatteville. In Barfleur kannst Du übrigens hervorragend Meeresfrüchte essen, insbesondere die Miesmuscheln “Moules de Barfleur” sind eine typische Delikatesse.

Mein Tipp
Der Campingplatz “Le Blanc Nef” in Barfleur ist direkt am Meer gelegen und bietet eine wunderschöne Aussicht auf den Barfleur und den Leuchtturm von Gatteville.
Wohnmobil-Tour in der Normandie: Der schmucke Hafen von Barfleur in der Normandie

Der schmucke Hafen von Barfleur in der Normandie

Phare de Gatteville bei Barfleur

Phare de Gatteville bei Barfleur

Route des Caps & Cap de la Hague

Die Route des Caps führt von Cherbourg bis nach Barneville-Carteret, immer die Küste entlang und ist bestens geeignet, um die faszinierende, wilde Natur des Cotentin zu entdecken: Raue Klippen, idyllische Buchten, pittoreske Häfen und Leuchttürme. Im Frühling bilden der gelb leuchtende Ginster und das zarte Lila der Grasnelken farbige Inseln in der sonst eher kargen Heidelandschaft. Die gut ausgeschilderte Strecke führt meist über kleine, kurvige Straßen, am Wegesrand triffst Du häufig auf die für die Normandie typischen Bocage-Hecken. Entlang der Route des Caps gibt es fast hinter jeder Kurve Neues zu entdecken. Schon eine Tagestour gibt Dir einen ersten Eindruck, aber genauso kann man hier einen ganzen Urlaub verbringen, ohne dass es langweilig wird.

Zu den Highlights der Route des Caps gehören die Klippen der Nez de Jobourg, die mit 128 Metern Höhe zu den höchsten Felsen auf dem europäischen Festland gehören. Auch ein Abstecher zum kleinen Hafen Port de Goury lohnt sich. Hier befindet sich eine Seenot-Rettungsstation, in der das Rettungsboot Raz Blanchard besichtigt werden kann, das dank seiner zahlreichen Rettungseinsätze eine gewisse Berühmtheit erlangt hat.

Kurz nach Auderville am Cap de la Hague ist die Welt zu Ende – oder zumindest Frankreich. Hier am letzten Zipfel des Cotentin treffen Land und Meer aufeinander, eine raue Landschaft, umtost von den Elementen. Ganz besonders am Leuchtturm von Goury (Phare de Goury oder auch Phare de la Hague), der auf einem der Küste vorgelagerten Felsen Sturm und Wellen trotzt.

Fernweh-Foto: Port Racine – Frankreichs kleinster Hafen

Normandie-Tipp: Nez de Jobourg, Cotentin

Normandie-Tipp: Nez de Jobourg, Cotentin

Port Racine in der Normandie: Kleinster Hafen Frankreichs

Port Racine in der Normandie: Kleinster Hafen Frankreichs

Wohnmobil-Tour in der Normandie: Cap de la Hague

Cap de la Hague

Leuchtturm am Cap de la Hague in der Normandie

Leuchtturm am Cap de la Hague in der Normandie

Barneville-Carteret & die Côte d’Îles

Der hübsche Ferienort Barneville-Carteret ist der Endpunkt der Route des Caps. Und bietet mit dem Cap de Carteret einen weiteren Höhepunkt – im wahrsten Sinne des Wortes! Das Cap de Carteret ist ein ca. 40 m hoher Felsvorsprung, gegen den die Wellen tosen, gekrönt von einem weithin sichtbaren Leuchtturm. Bei klarem Wetter sieht man von hier oben aus sogar die Kanalinsel Jersey draußen im Ärmelkanal. Das Felsplateau ist ein Naturschutzgebiet, daher sollte man den markierten Küstenpfad, der sich um das Kap schlängelt, nicht verlassen.

Das Cap de Carteret wird auf beiden Seiten von breiten, feinsandigen Stränden eingerahmt, die schier endlos erscheinen. Die Strandspaziergänger sehen winzig klein aus, fast wie Spielzeugfiguren. Rechter Hand, direkt nach der alten Ruine der Kirche Saint-Germain, liegen die Dünen von Hatainville, eine faszinierende Dünenlandschaft. Am Strand La Potinière in Carteret findest Du hübsche, blau-weiße Badehäuschen. Sie sind ein beliebtes Fotomotiv.

Mein Tipp
Per Boot kann man ab Barneville-Carteret zu den Kanalinseln schippern. Alderney, Guernsey, Sark und Jersey sind nur einen Katzensprung entfernt und eignen sich perfekt für einen Tagesausflug.
Cap Carteret in der Normandie

Cap Carteret in der Normandie

Strandhütten in Barneville-Carteret

Strandhütten in Barneville-Carteret

Ebbe im Hafen von Barneville-Carteret

Ebbe im Hafen von Barneville-Carteret

Alte Kirche in Barneville-Carteret

Alte Kirche in Barneville-Carteret

Wohnmobil-Tour in der Normandie: Pfad zum Strand von Barneville

Pfad zum Strand von Barneville

Granville: Monaco des Nordens

Granville liegt auf einem Felskap im Südwesten der Cotentin-Halbinsel. Einst war Granville nicht nur Fischerdorf, sondern auch Seeräuberhochburg. Heute ist das malerische Hafenstädtchen im Département La Manche bekannt als Badeort sowie für sein Thalassozentrum und das Kasino. Letzterem verdankt Granville den Spitznamen “Monaco des Nordens”. Alte Festungsmauern umschließen die Oberstadt, Haute Ville, die sich ihren mittelalterlichen Charme bewahrt hat. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf die moderne Unterstadt, Basse Ville, und die Häfen der Stadt. In Granville kannst Du Dich auf Erkundungstour durch die Gassen begeben, die Aussicht genießen und auf dem Küstenweg zum Pointe du Roc wandern.

Mein Tipp
Von Granville kannst Du eine wunderbare Bootstour zu den zauberhaften Iles Chausey machen – bei Ebbe liegen hier 365 Inseln und Felsen im Ärmelkanal, bei Flut sind dank des enormen Tiedenhubs von 14 Metern nur noch 52 davon zu sehen.
Wohnmobil-Tour in der Normandie: Granville in der Normandie

Granville in der Normandie

Strand von Granville

Strand von Granville

Hafen von Granville bei Ebbe

Hafen von Granville bei Ebbe

Normandie-Tipp: Ausflug zu den Iles Chausey im Ärmelkanal

Normandie-Tipp: Ausflug zu den Iles Chausey im Ärmelkanal

Mont-Saint-Michel: Das Highlight einer Normandie-Rundreise

Ein Besuch des Klosterbergs Mont-Saint-Michel ist der krönende Abschluss einer Wohnmobil-Tour in der Normandie. Von Granville folgt man der Route de la Baie, hier gibt es immer wieder Aussichtspunkte, die einen kurzen Stop lohnen und den Blick auf die Bucht und den Mont-Saint-Michel frei geben. Er ist Frankreichs meist besuchte Sehenswürdigkeit. Seit 1979 gehört der majestätische Berg und die Bucht mit dem gewaltigen Tidenhub zum UNESCO Weltkulturerbe. Sage und schreibe 14 Meter beträgt der Unterschied zwischen Ebbe und Flut – damit handelt es sich um die stärksten Gezeiten Europas. Kein Wunder, dass der Mont-Saint-Michel auch “La Merveille”, das Wunder, genannt wird. Vom Parkplatz fährt ein Shuttlebus zum Mont-Saint-Michel, doch wenn Du zu Fuß gehst, hast Du die Möglichkeit unterwegs den Blick auf die langsam näher kommende Klosterinsel ausgiebig zu genießen.

Highlight einer Wohnmobil-Tour in der Normandie: Klosterberg Mont-Saint-Michel

Highlight einer Wohnmobil-Tour in der Normandie: Klosterberg Mont-Saint-Michel

UNESCO-Weltkulturerbe Mont Saint Michel

UNESCO-Weltkulturerbe Mont Saint Michel

Wäre eine Wohnmobil-Tour in der Normandie etwas für Dich? Oder hast Du Tipps für einen Wohnmobil-Urlaub in der Normandie? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

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Dieser Artikel wurde gesponsert durch Campanda.
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