Mein Reisejahr 2017: Vom großen und kleinen Reiseglück…

Jahresrückblick: Mein Reisejahr 2017 - Vom großen und kleinen Reiseglück

Das Reisejahr 2017 ist Geschichte: Ich war ganz schön viel unterwegs, sowohl in der Ferne als auch vor der Haustür reihen sich viele wundervolle Erlebnisse aneinander – großes und kleines Reiseglück. So kurz vor dem Jahreswechsel schwelge ich nochmal in Erinnerungen an mein Reisejahr 2017 mit Trips nach Griechenland, Lanzarote, Wales, London, Irland, Finnland sowie an die Auszeiten und kleinen Abenteuer innerhalb Deutschlands.

Ein absolutes Highlight meines Reisejahres war die Segeltour mit dem Katamaran durchs Ionische Meer in Griechenland – im Oktober kam hier noch richtiges Sommerfeeling auf! Lanzarote war gleich zu Jahresanfang eine willkommene Flucht vor dem deutschen Schmuddelwetter und die perfekte Gelegenheit, um meinen Geburtstag in der Sonne zu feiern. Liebe auf den ersten Blick – so kann man das wohl nennen, was mein Kurztrip nach Wales in mir ausgelöst hat. Heimgekommen bin ich nicht nur mit jeder Menge Bildern, sondern auch mit dem Vorsatz, bald zurückzukehren und noch mehr von der traumhaft wilden walisischen Landschaft zu sehen.

Doch auch in Deutschland gibt es unglaublich schöne Ecken zu entdecken. Zum Beispiel die zauberhafte Lüneburger Heide, das schöne Saarland oder die Eifel. Du merkst schon, ich komme ein bisschen ins Schwärmen. Zeit also für einen Rückblick auf mein Reisejahr 2017…

Mein Reisejahr 2017: Januar

Winterwanderung zur Satteleihütte in Baiersbronn

Den Feiertag am 6. Januar nutzte ich für einen Ausflug in den nahen Schwarzwald. Von Baiersbronn aus ging es über verschneite Wanderwege mit herrlichen Aussichten bis zur urigen Satteleihütte. Die bewirtete Wanderhütte, die auf über 700 m Höhe zwischen Tonbachtal und Mitteltal liegt, gehört zum bekannten Hotel Bareiss und bietet leckere regionale Spezialitäten, perfekt für eine kleine Stärkung. Eine tolle Winterwanderung, um das neue Jahr zu begrüßen!

Winter im Schwarzwald: Ausflüge, Wanderungen, Tipps

Winterwanderung zur Satteleihütte in Baiersbronn

Mein Reisejahr 2017: Februar

Sonne tanken auf Lanzarote

Der Februar in Deutschland ist oft kalt und ungemütlich. Noch dazu bin ich Faschingsmuffel und mein Geburtstag fällt auch noch in diese Zeit. Gründe genug, um die Flucht anzutreten… Und so mietete ich zusammen mit einer Freundin kurzerhand eine Ferienwohnung im Fischerdörfchen Arrieta auf Lanzarote. Mit einem traumhaften Balkon mit Meerblick, der es mir schwer machte, mich vom morgendlichen Frühstückstisch loszureißen. Doch nach einem gemütlichen Morgen machten wir uns dann doch (fast) jeden Tag mit dem Mietwagen auf, die Vulkaninsel Lanzarote zu erkunden.

Beispielsweise die vom Inselkünstler César Manrique gestalteten Sehenswürdigkeiten Mirador del Rio mit einer fantastischen Aussicht auf die Insel La Graciosa, Jameos del Agua mit seinen weißen Höhlenkrebsen oder den Kakteengarten Jardin de Cactus. Oder Haria, das Tal der 1000 Palmen, den Surferstrand Famara, den Nationalpark Timanfaya, die grüne Lagune Charco de los Clicos und das Fischerdörfchen El Golfo. Und an meinem Geburtstag konnte ich am Traumstrand Playa Papagayo in die Fluten des Atlantiks hüpfen und ausgiebig baden. Definitiv nicht die schlechteste Art zu feiern…

Mein Reisejahr 2017: März

Irland: Frühling auf der „Grünen Insel“

Mit Irland hat man es nicht schwer, mich zu begeistern. Und so reiste ich nach meiner Jeep-Tour über die grüne Insel vor drei Jahren mit der Reiseblogger WG zum zweiten Mal nach Irland. Von unserem Häuschen im ländlichen Kilmihil im County Clare erkundeten wir unter anderem ein Stück des Wild Atlantic Way, den Burren Nationalpark, den Loop Head Drive, die Kilkee Cliffs, Doolin und die Cliffs of Moher. Außerdem brachte uns ein Ausflug in den Killarney Nationalpark, sowie ein weiterer Abstecher an die Kenmare Bay am Ring of Kerry. Irland ist einfach immer eine Reise wert!

Mein Reisejahr 2017: April

Ein Wochenende im schönen Bremen

Im Rahmen des Reiseblogger Barcamps verbrachte ich ein Wochenende in der Hansestadt Bremen. Neben vielen spannenden Themen rund ums Bloggen und lieben Bloggerkollegen konnte ich bei einem Stadtrundgang und einem Spaziergang durch das hübsche Schnoor-Viertel Bremen ein bisschen besser kennenlernen. Und natürlich durfte ein Besuch bei den Bremer Stadtmusikanten nicht fehlen!

Auf den Spuren von Ägypten durch Karlsruhe & Ramses Ausstellung

Was Karlsruhe mit Ägypten zu tun hat? Mehr als man im ersten Moment denkt! Das konnte ich bei einem Stadtrundgang mit eigenen Augen sehen. Denn in der badischen Fächerstadt gibt es einige Spuren von Ägypten. Die offensichtlichste Verbindung ist die Pyramide auf dem Marktplatz, die das Grabmal des Stadtgründers Karl-Wilhelm beherbergt. Beim näheren Hinsehen findet man außerdem den Obelisken am Rondellplatz oder vier kleine Sphingen im Botanischen Garten, die auch mal als Klettergerüst für Kinder herhalten müssen. Höhepunkt des Tages ist der Besuch der Ramses Ausstellung im Badischen Landesmuseum direkt im Karlsruher Schloss.

Sphinx im Botanischen Garten Karlsruhe

Mein Reisejahr 2017: Mai

Finnland: Zum Vappu Fest nach Helsinki

Kurzfristig hatte ich die Gelegenheit an einer Pressereise nach Helsinki teilzunehmen. Also schnell Urlaub eingereicht und schon wenige Tage später ging es los. Von Travemünde aus brachte mich die Finnlines-Fähre nach Finnland. Entspannter kann man kaum reisen! 29 Stunden dauert die Überfahrt – Zeit, in der man es sich warm eingemummelt in den Stühlen an Deck bequem machen und den Blick über die Ostsee schweifen lassen kann.

Ausflug nach Porvoo

Dermaßen relaxt in Finnland angekommen, erkundeten wir das Städtchen Porvoo mit seinen kopfsteingepflasterten Straßen und den vielen kleinen Designerläden. Etwas außerhalb von Porvoo bietet die idyllisch an einem See gelegene Råmossa Lodge die verschiedensten Outdoor-Aktivitäten an. Doch auch Ende April kann es in Finnland noch schneien. Und so genoß ich statt dessen die Sauna und anschließend ein Sektchen im warmen Holzbadezuber während die Schneeflocken vom Himmel herab tanzten.

Zurück in Helsinki hatte ich noch etwas Zeit, die finnische Hauptstadt zu erkunden – u.a. die vorgelagerte Festungsinsel Suomenlinna, die man einfach per Fähre erreicht. Doch der Höhepunkt meines Finnland-Trips war das Vappu-Fest: Zu Vappu steht Helsinki Kopf und es wird gefeiert was das Zeug hält. Am 30. April bekommt die Statue Havis Amanda im Stadtzentrum eine Studentenmütze aufgesetzt, danach beginnt die Party auf den Straßen und in den Clubs der Stadt. Am 1. Mai zieht es die Finnen dann nach draußen und in den Parks wird gepicknickt, gesungen und musiziert.

Es schlummern noch einige angefangene Artikel zu meiner Finnlandreise auf dem Desktop – demnächst gibt es auf jeden Fall mehr dazu auf dem Blog!

Stippvisite in Lübeck

Auf dem Rückweg von Finnland blieb mir noch ein halber Tag Zeit in Lübeck bevor ich mit der Bahn nach Hause fuhr. Den nutzte ich für einen kleinen Stadtrundgang. Dem Holstentor, dem Wahrzeichen von Lübeck, stattete ich ebenso einen kurzen Besuch ab wie dem Museumshafen, wo traditionelle Segelschiffe vor Anker liegen. Und natürlich konnte ich nicht widerstehen, mich mit Lübecker Marzipan einzudecken…

Natur & Action in der Lüneburger Heide

Ende Mai brachte mich das Heideblogger Event in die Lüneburger Heide nach Bispingen. Da ich schon am Tag zuvor anreiste, hatte ich noch Zeit auf eigene Faust das Pietzmoor zu entdecken und dort eine kleine Wanderung zu unternehmen. Auf dem Programm standen dann u.a. ein Besuch des Center Parks, der skurrilen Iserhatsche, des Snow Domes, des Verrückten Hauses und der Kartbahn in Bispingen. Mit einer Kutschfahrt kamen wir ins autofreie Heidedorf Wilsede. Auf dem Rückweg erwartete uns mitten in der Heide eine Champagner-Überraschung organisiert vom Hotel und Restaurant Grüne Eiche. Das absolute Highlight meines Wochenendes in der Lüneburger Heide: Die Wanderung in aller Frühe, um den Sonnenaufgang am Totengrund zu erleben!

Mein Reisejahr 2017: Juni

Wanderung auf dem Sankenbachsteig bei Baiersbronn

Mal wieder ein wunderschöner Ausflug mit Freunden in den heimischen Schwarzwald. Der Sankenbachsteig zählt zu den Baiersbronner Genießerpfaden. Naturbelassene Pfade führen durch ursprüngliche Wälder. Erstes Highlight der Wanderung war der romantische Sankenbachsee, ein Karsee, der in der Eiszeit entstanden ist. Steil hinauf ging es dann zum Sankenbachwasserfall, 40 m stürzt der Bach hier hinab. Zum Abschluss der Wanderung fuhren wir mit dem Sessellift hinauf zur Glasmännlehütte, wo wir einkehrten und bei herrlichem Sonnenschein die Aussicht hinab ins Tal genossen.

Hurricane Festival

Nomen est omen: Das Wetter schlägt beim Hurricane Festival häufig diverse Kapriolen. Während 2016 das Festival zum Teil ins Wasser bzw. dem Gewitter zum Opfer fiel, waren 2017 keine größeren Ausfälle zu verzeichnen. Regen, Schlamm und Modder waren aber natürlich am Start und ich war wieder einmal froh, „Heimschläfer“ sein zu dürfen (Danke an Familie Friedrichsen!). Mein Highlight waren wie immer die Editors, für die ich mir immer wieder gerne die Beine in den Bauch stehe, um in der ersten Reihe zu stehen. Und natürlich Linkin Park, die ich mir leider nur aus der Ferne angeschaut habe – wer hätte geahnt, dass das eines ihrer letzten Konzerte werden sollte. Außerdem toll: Frank Turner & The Sleeping Souls, Imagine Dragons, Mando Diao, Flogging Molly, Maximo Park und You Me at Six.

Mit dem Scrooser durch Karlsruhe

Scrooser? Was ist denn das? Auch ich hatte vorher noch nichts von diesem  seltsamen Gefährt gehört und war neugierig auf diesen Elektroroller. Pünktlich zum Start der Tour hörte es auf zu regnen und die Sonne kam hervor. Ein tolles Erlebnis und perfekt, um bekannte und unbekannte Ecken von Karlsruhe zu entdecken – und das ohne lauten Motor oder Abgase. Auch wenn ich ja generell ein kleiner Schisser und eher übervorsichtig bin: Es war total cool, mit dem Scrooser durch Karlsruhe zu cruisen

Mein Reisejahr 2017: Juli

London: Summer in the City

London ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert, keine Frage. Besonders schön aber ist die Stadt im Sommer, wenn es alle in die Parks zieht und sich das Leben auf den Straßen und vor den Pubs abspielt. Ich verbrachte dieses Jahr mit Freunden einige Tage in London, wir machten Sightseeing, schipperten mit dem Boot über die Themse nach Greenwich, bewunderten die Aussicht vom Sky Garden und bummelten gemütlich durch den Hyde Park. Wir nahmen eines der traditionellen Boote, die von Little Venice über den Regent’s Canal bis nach Camden fahren, wo wir in den Läden und Straßenständen stöberten. Und entgegen aller Klischees über das englische Wetter war es wirklich sommerlich warm. Sogar so sommerlich, dass ich mir bei der Bootsfahrt auf der Themse einen richtigen Sonnenbrand holte.

British Summer Time Festival im Hyde Park

Der eigentliche Anlass für unseren London Trip: Das British Summer Time Festival mitten im Hyde Park. Das Festival geht über eine Woche, es gibt jeweils Tagestickets. Wir schauten uns u.a. The Killers, Elbow, Tears for Fears und die White Lies an. Sehr schön waren übrigens die Essens- und Getränkestände mit einer riesigen Auswahl an Leckereien: Zum Teil waren sie wie ein traditionelles englisches Dorf aufgebaut, eine andere Ecke ähnelte eher Kuba oder Mexiko. Auch an zwei anderen Abenden lauschten wir den Bands von außen und picknickten außerhalb des Festivalgeländes im Hyde Park. Die Klänge von den Kings of Leon und Tom Petty (R.I.P.) waren gut zu hören, während wir auf der Wiese chillten.

Mein Reisejahr 2017: September

Wales: Liebe auf den ersten Blick

Ich hatte das Glück, Cardiff und Umgebung während einer Bloggerreise nach Wales entdecken zu dürfen. Die walisische Hauptstadt ist definitiv ein ideales – wenn auch bislang eher unbekanntes – Ziel für einen Städtetrip. Mit dem Cardiff Castle, dem Bute Park und dem historischen Civic Center gibt es einiges zu sehen. Nicht verpassen sollte man Cardiff Bay mit dem Mermaid Quay, dem Pierhead Building, dem Millenium Center und dem Senedd. Wem der Sinn nach Shopping und trendigen Cafés und Restaurants steht, kommt in Cardiff ebenfalls voll auf seine Kosten.

Ausflüge brachten mich zum Freilichtmuseum St. Fagan’s, zum Castell Coch und zum beeindruckenden Caerphilly Castle. Unter Tage ging es beim Besuch des Bergbaumuseums Big Pit. Die Klosterruine von Tintern Abbey im Wye Valley erzählt mit ihren verfallenen Mauern von längst vergangenen Zeiten.

Roadtrip auf die Gower Halbinsel

Doch mein absolutes Highlight war mein kleiner Roadtrip auf eigene Faust zur Gower Halbinsel, die mit dem Auto nur ca. anderthalb Stunden von Cardiff entfert ist. Gower wurde übrigens als erste Region Großbritanniens zu einem “Area of outstanding natural beauty” ernannt, nicht zuletzt wegen der atemberaubenden Landschaft mit steil abfallenden Klippen und wunderschönen, goldenen Stränden.

Mein erster Halt: Mumbles Pier, wo ich mir nach einem Spaziergang ein Eis gönnte und hinüber in die nahe gelegene Bracelet Bay wanderte, von wo aus man einen tollen Blick auf den Leuchtturm hat. Von dort führte mich mein Roadtrip weiter nach Langland Bay mit ihren charakteristischen weiß-grünen Strandhäuschen. Auf einer kleinen Wanderung erkundete ich ein kleines Stückchen des Wales Coast Path bis Caswell Bay. Nächster Halt: die unglaublich schöne Three Cliffs Bay, die man nur zu Fuß erreicht. Den Abschluss meines Roadtrip-Tages machten der weite Sandstrand von Rhossili Bay, der immer wieder für seine Schönheit mit Preisen ausgezeichnet wird und die Landzunge Worm’s Head. Ganz großes Reiseglück!

Ich fürchte, das mit Wales und mir war Liebe auf den ersten Blick. Und deshalb will ich unbedingt bald einen längeren Roadtrip nach Wales machen, um die wilde Küste von Pembrokeshire und Nordwales mit dem Snowdonia Nationalpark zu entdecken.

Auch zu Wales wird es in nächster Zeit noch einiges auf dem Blog zu lesen geben…

Zu Besuch im Gerolsteiner Land in der Eifel

Zurück in heimischen Gefilden verbrachte ich Ende September / Anfang Oktober ein tolles Wochenende auf Bloggerreise im Gerolsteiner Land. Auch wenn das Wetter recht durchwachsen war, konnte ich dank der flexiblen Organisation doch so einiges erleben. Zum Beispiel konnte ich einen Blick hinter die Kulissen des bekannten Gerolsteiner Mineralwassers werfen, einen Rundgang durch die Burg Lissingen machen, die schöne Aussicht auf die Bertradaburg genießen, die Erlöserkirche mit ihren goldenen Mosaiken bestaunen und die Löwenburg mit ihrem spektakulären Ausblick auf Gerolstein besuchen. Sehr beeindruckend auch die Birresborner Eishöhlen, in denen einst Mühlsteine abgebaut wurden und deren teils enge Eingänge ich auf allen Vieren hinter mich brachte.

Abenteuerlich wurde es beim Versuch des Ziplining bei Eifel Adventures in Berlingen und mit der Erkenntnis, dass das leider aufgrund meiner Höhenangst nichts für mich ist. Auch wenn es vom Boden aus verdammt cool aussieht! Wieder festen Boden unter den Füßen durfte ich im Adler- und Wolfspark Kasselburg bei der Fütterung der Wölfe dabei sein.

Die Dolomitfelsen gelten als Wahrzeichen von Gerolstein. Pünktlich zur Wanderung auf dem Gerolsteiner Felsenpfad, der auch Teil des Eifelsteigs ist, kam dann zum Glück wieder die (extra für mich bestellte) Sonne heraus, so dass ich vom Munterleyfelsen in den Gerolsteiner Dolomiten aus einen herrlichen Ausblick hinab ins Kylltal hatte.

Mein Reisejahr 2017: Oktober

Biosphärenreservat Bliesgau im Saarland

Eine weitere Bloggerreise führte mich Anfang Oktober ins UNESCO Biosphärenreservat Bliesgau im Saarland. Sanfte Hügel durchziehen die Landschaft, Streuobstwiesen sind charakteristisch für die Region im Saarpfalz-Kreis, ebenso wie die Buchenwälder und die Auenlandschaft entlang des Flusses Blies. Einen ersten Eindruck bekam ich bei einer Wanderung auf dem saarländischen Jakobsweg. Startpunkt war das neue Glamping Resort bei der Saarland-Therme, in das ich noch vor der Eröffnung kurz hineinschauen durfte. Auf dem Sternenweg ging es in der untergehenden Sonne bis zum Wintringer Hof, wo wir lecker aßen und auch übernachteten.

Vielleicht ist es die Nähe zu Frankreich, der das Saarland seinen Sinn für Kulinarik und seine gute Küche zu verdanken hat. Dabei wird auch großen Wert auf die Verwendung regionaler Produkte und Nachhaltigkeit gelegt. Davon konnte ich mich bei der kulinarischen Wanderung durchs Bliesgau mit Verkostung regionaler Spezialitäten überzeugen.

Das Wetter machte der geplanten Ballonfahrt leider einen Strich durch die Rechnung. Doch stattdessen erkundete ich das Bliesgau mit dem Biosphären-Bus. Mein Ziel: Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, der zum Teil auf deutschen und zum Teil auf französichem Boden liegt. Hier kommt Toskana-Feeling auf, denn in der saarländischen Hügellandschaft errichteten einst die Römer eine Kleinstadt mit Thermen. Außerdem findet sich im Archäologiepark auch ein keltisches Fürstinnengrab.

Korfu: Segeln im Ionischen Meer

Ein absolutes Highlight meines Reisejahres 2017 und ganz, ganz großes Reiseglück! Griechenland hat ja sowieso einen festen Platz in meinem Herzen eingenommen. Kombiniert mit einer Segeltour – schließlich liebe ich es, auf dem Wasser zu sein – und der weltbesten Blogger-Crew wurde daraus eine absolute Traumreise.

Sogar noch im Oktober. Denn kaum sitzt man 2 Stündchen im Flieger, landet man quasi wieder im Sommer – nämlich auf der griechischen Insel Korfu. Startpunkt für unsere Segeltour ist die Marina Gouvia in der Nähe von Kerkyra (Korfu-Stadt). Dort nahmen wir unseren Katamaran von Sunsail entgegen und Skipper und Crew bekamen eine ausführliche Einweisung. Am nächsten Tag hieß es endlich „Leinen los!“ und wir fuhren von Korfu nach Paxos. Meine Hauptbeschäftigung: Einfach mal aufs Meer rausschauen. Macht man ja generell zu wenig….

Kleine Fischerdörfer und verträumte Buchten

Erster Ankerplatz war Lakka, wo wir zusammen etwas Leckeres in der Kombüse kochten und uns einen schönen Abend machten. Am nächsten Tag segelten wir durch den ambrakischen Golf am griechischen Festland – inklusive Delfin- und Meeresschildkrötensichtung. Unser Ziel war Vonitsa, ein idyllisches kleines Städtchen mit netten Restaurants, einer schönen Uferpromenade und einer imposanten Festung. Weiter ging es nach Antipaxos, wo wir den Tag badend und schnorchelnd in der traumhaften Bucht von Voutoumi mit ihrem kristallklaren Wasser verbrachten. Und weil es uns hier so gut gefiel, beschlossen wir, auch die Nacht über mit unserem Katamaran hier zu ankern. Und diese Entscheidung wurde gleich mit einem Sonnenuntergang der Extraklasse belohnt: In allen Rot-, Orange- und Lilatönen schimmerten das Meer und die zarten Wolkenfetzen.

Weitere Highlights: Das idyllische Städtchen Gaios auf Paxos, wo wir unsere Vorräte aufstocken und am Abend die griechische Küche genießen. Und natürlich die Blauen Grotten von Paxos! Während der Hauptsaison tummeln sich hier die Ausflugsboote, wir haben die Grotten für uns alleine. Etwas verschlafen wirkt das Fischerdorf Petriti auf Korfu, ein schöner Ankerplatz, um frischen Fisch in einem der Restaurants essen zu gehen. Den Abschluss bildet ein gemütlicher Bummel durch das historische Stadtzentrum von Korfu-Stadt bevor wir wieder in den Heimathafen einlaufen.

Hach, was für eine tolle Segeltour! Auch hierzu gibt es in nächster Zeit noch einiges zu lesen…

Mein Reisejahr 2017: Dezember

Ausstellung: Die Etrusker im Badischen Landesmuseum Karlsruhe

Am 16. Dezember startete die Sonderausstellung „Die Etrusker – Weltkultur im antiken Italien“ im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe. Ich durfte schon vor der Eröffnung an einer Preview mit extrem unterhaltsamer Kostümführung teilnehmen. Kaiser Claudius persönlich gab mir einen Einblick in das Leben der Etrusker. Noch bis zum 17. Juni 2018 läuft die liebevoll gestaltete Ausstellung. Mein Tipp: Hingehen!

Mein Reisejahr 2017: Tschüss, 2017! Hallo, 2018!

Mein Reisejahr 2017 war richtig spannend – gerade beim Schreiben dieses Jahresrückblicks wird mir das so richtig bewusst. Wahnsinn, was für tolle Erinnerungen ich das Jahr über sammeln durfte. Kein Wunder, dass die Zeit wie im Flug verging. Noch wollen viele meiner Reiseerinnerungen in Worte gefasst, zu Blogartikeln verarbeitet und mit unzähligen Fotos bebildert werden. Etliche angefangene Artikel schlummern noch auf meinem Desktop und warten darauf in die Weiten des Internets hinausgelassen zu werden. Da kommt also noch was…!

Und auch die ersten Reisepläne für 2018 klopfen schon an die Tür: Im Februar geht es für mich in den Oman. Ein Reiseziel, von dem ich schon lange träume. Dementsprechend groß ist auch meine Vorfreude! Zur Einstimmung auf meine Reise ins Weihrauchland habe ich 10 Reiseblogger nach ihren Tipps für den Oman gefragt.

Was 2018 sonst noch bringen wird? Einige Reiseideen nehmen mehr und mehr Gestalt an – z.B. Kreta und Madrid. Aber ich lasse mich überraschen, was das Jahr noch für mich in petto hat…

Wie war Dein Reisejahr 2017? Was waren Deine Reise-Highlights? Verrätst Du mir, welche Reisen Dich in diesem Jahr glücklich gemacht haben? Wo hast Du Dein großes oder kleines Reiseglück gefunden?

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(198 mal gelesen)

9 Kommentare

  • Liebe Marion,

    du bist ganz schön in 2017 rumgekommen. 🙂 2 deiner Ziele sind meine absoluten Lieblingsdestinationen: 1. Kanaren und 2. Irland. 🙂 In Dublin habe ich 3 Monate gelebt und auf die Kanaren fliege ich seit 3 Jahren mehrmals im Jahr.

    In diesem Jahr gehts daher wieder auf die Kanaren und wahrscheinlich nach Mexiko. In den Oman möchte ich auch unbedingt, ich liebe Wüsten, seit ich die Sahara kenne. Ich freue mich schon auf deine Berichte.

    Ich wünsche Dir ganz viel Spaß im Oman und viel Gesundheit.

    LG Myri

  • […] Gower wurde übrigens als erste Region Großbritanniens zu einem “Area of outstanding natural beauty” ernannt – absolut verdient, würde ich sagen! Fest steht, dass ich unbedingt bald einen längeren Roadtrip nach Wales machen will, um die wilde Küste von Pembrokeshire und auch Nordwales mit dem Snowdonia Nationalpark zu entdecken. Mehr über meine Reisehighlights 2017 liest Du hier. […]

  • wirklicht tolle Reisen, die du da dieses Jahr unternommen hast und das zeigt auch mal wieder, dass man gar nicht immer eine Fernreise braucht, weil es auch in Europa so viel tolles zu entdecken gibt
    ich war dieses Jahr nicht so oft weg, aber habe ein sehr schönes Wochenende über Ostern in Barcelona verbracht und mein Sommerurlaub in der Bretagne war auch sehr schön und mal sehr entspannt
    liebe Grüße und einen guten Rutsch

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